VBE: Belastungen an Schulen senken
"Der VBE bewertet es positiv, dass das hohe Engagement der Lehrerinnen und Lehrer für Bildung und Erziehung an NRWs Schulen anerkannt wird und ihr Ansehen gestiegen ist. Dass die CDU-Landtagsfraktion dies herausstellt, freut uns. Doch das reicht nicht. Den Worten müssen konkrete Taten folgen", kommentierte Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE NRW) die vom Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion vorgestellten Umfrageergebnisse.
06.08.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRWLaut Umfrage stellen 56 % der Befragten fest, dass Lehrerinnen und Lehrer sehr engagiert sind. Nicht übersehen werden darf, dass in der gleichen Umfrage 55 % feststellen, dass die Lehrkräfte in den Schulen überlastet sind. Der VBE erwartet daher, dass die CDU-Fraktion auch diesen Teil der Umfrage ernst nimmt und alle Anstrengungen unternimmt, diese Belastungen zu senken. "Es muss Schluss damit sein, dass den Schulen immer neue Aufgaben zugewiesen werden, ohne ihnen zu sagen, welche der bisherigen Aufgaben dafür entfallen sollen", so Beckmann.
Wenn der CDU-Fraktionsvorsitzende für das kommende Schuljahr neue Bildungs- und Erziehungserfolge erwartet, hängt dies von vielen Voraussetzungen ab, die die Landesregierung und die sie tragende Mehrheitsfraktion schaffen müssen. Dazu gehört aus Sicht des VBE auch eine klare Definition der Lehrerarbeit. Der VBE hat durch seine Arbeitszeitstudie aus dem Jahr 2007 nachgewiesen, dass die Jahresarbeitszeit für Lehrerinnen und Lehrer deutlich über dem Umfang liegt, der für den öffentlichen Dienst festgelegt ist.
Beckmann abschließend: "Eine deutliche Absenkung der Unterrichtsverpflichtung und verbesserte Arbeitsbedingungen in den Schulen ist ein wesentlicher Aspekt, wenn die Qualität der pädagogischen Arbeit, Belastung und Gesundheit in Einklang gebracht werden sollen."
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