VBE: Die sichersten Verkehrswege mit den zukünftigen Erstklässlern schon vor Schulbeginn einüben

In anderen Bundesländern hat die Schule bereits wieder begonnen oder fängt demnächst an. In Baden-Württemberg dürfen die Schüler noch, so sie im Ländle geblieben sind, die kühlen, verregneten Ferientage in überfüllten Museen "genießen". Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg rät Eltern der künftigen Erstklässler in den Sommerferien den sichersten Schulweg herauszusuchen und diesen mehrmals in aller Ru­he gemeinsam mit dem Kind abzulaufen. Viele Städte und Kommunen ge­ben zur Unterstützung sogenannte Schulwegpläne heraus, die wichtige In­formationen zur Situation vor Ort enthalten.

10.08.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Es sind Sommerferien, und trotzdem empfiehlt der VBE Eltern von künftigen Erstklässlern, schon jetzt an die Schule zu denken. Nicht nur der Ranzenkauf ist wichtig. Eltern von Erstklässlern sollten die Zeit vor Schulbeginn dazu nutzen, ihrem Kind die nötige Sicherheit für den künftigen Schulweg zu geben. "Schul­anfänger und deren Eltern können Gefahren minimieren und Ängste abbauen, wenn sie den neuen Lebensabschnitt des Kindes gründlich vorbereiten, den ge­fahrlosesten Schulweg auswählen und ihn zur Probe mehrmals gemeinsam ab­laufen, falls möglich zu den entsprechenden Zeiten morgens und mittags", rät der VBE-Sprecher. Das gebe allen Beteiligten ein Gefühl der Sicherheit, vor allem dann, wenn die Kinder später ihre Eltern "führen" dürfen und damit zei­gen können, wie sicher sie zur Schule gelangen.

Bei Unfällen mit Schulkindern hat die Frage, wer daran "Schuld" sei, eine un­tergeordnete Bedeutung. Vorbeugung ist viel wichtiger, damit es erst gar nicht zu einem Unglück kommt. Deshalb greifen Kindergarten und Schule regelmäßig das Thema "Gefahren im Straßenverkehr" auf und üben mit den Kindern - oft mit Unterstützung der Polizei - die Vermeidung von kritischen Situationen. Den ganz persönlichen Schulweg mit seinen spezifischen Gefahrenpunkten kennen jedoch die Eltern am besten. Sie können ihr Kind ganz individuell auf die Teil­nahme am Straßenverkehr vorbereiten, so der VBE. Schulwegpläne der Städte und Kommunen helfen Eltern dabei, den sichersten Weg heraussuchen, der nicht immer der kürzeste sein muss.


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