VBE: Einstellungsmisere ist ein Skandal
Als "Skandal hoch 3" bezeichnet der Verband Bildung und Erziehung in Südbaden die Einstellungspolitik der Landesregierung in Baden-Württemberg, die über Nacht 5000 arbeitslose Lehrkräfte produzierte.
04.07.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-WürttembergAls das Ministerium für Kultus und Sport um Lehramtsstudenten warb, kam gerade der jetzt entlassene Lehrerjahrgang auf die Hochschulen. Nun nach Ende der fünfjährigen, aus Staatsgeldern finanzierten Ausbildung, stehen 2/3 des Jahrgangs, das sind 5000 Lehrkräfte, vor der Schultüre statt in der Schule.
Als schulischen, gesellschaftlichen und politischen Skandal sieht der Pressesprecher des VBE Südbaden, Josef Klein, diese Einstellungspolitik, die die Ansprüche der Landesregierung konterkariere. Wenn die Stundentafel nicht erfüllt werde, wenn Unterrichtsausfall nicht ausreichend vertreten werden könne, dann dürfe kein Politiker in der Öffentlichkeit verkünden, dass Baden-Württemberg deutschland- oder weltweit in der PISA-Skala nach oben klettern wolle. Die Schulwirklichkeit sähe, so der VBE-Sprecher anders aus. Schwache könnten nicht genügend gefördert werden, die verlässliche Grundsschule gerate immer
Josef Klein, Pressesprecher VBE Landesbezirk Südbaden mehr ins Wanken, nennt Klein nur zwei Beispiele angesichts der restriktiven Einstellungspolitik. Der größte Skandal sei jedoch, dass den jungen Menschen die Teilhabe am Wohlstand unserer Gesellschaft verwehrt werde. Der VBE Südbaden ist enttäuscht vom Verhalten der Politiker, wird aber in seinen Anstrengungen nicht nachlassen, eine Verbesserung der Einstellungsmöglichkeiten zu erreichen.
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