Nordrhein-Westfalen

VBE: Ferien sind für die Schüler zur Erholung da

17.07.2013 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

"Zeugnisse spiegeln nur einen kleinen Ausschnitt des Lernens wider", stellt Beckmann klar, "der Wert des Kindes ist davon nicht abhängig. Einem Zeugnis eine zu große Beachtung zu schenken, demotiviert mehr als es hilft. "Eltern sollten mit ihrem Kind ein Zeugnis genau analysieren und überlegen, wo Hilfe angebracht ist und warum." Sinnlos sei es, die Ferien mit Nachhilfe und Aufgaben vollzustopfen. "Ein Kind lernt über lange Strecken in der Schule – da braucht der Kopf auch mal Pause und ein Alternativ-Programm, mit dem er abschalten kann." Beckmann empfiehlt daher, die ersten Wochen der Sommerferien erst als eine komplette Auszeit von der Schule zu nehmen und gegen Ende der Ferien Nachhilfe-Stunden einzuplanen: "Die Balance ist wichtig."

Dabei dürfe Nachhilfe aber keine Dauerlösung werden. "Um Wissenslücken zu schließen, ist Nachhilfe ok", sagt Beckmann. Auch darf ein vermeintlich schlechtes Zeugnis keine Angst bei den Kindern erzeugen oder unverhältnismäßige Restriktionen nach sich ziehen: "Wer als Eltern sagt, wegen einer 4 oder 5 falle ein Ausflug aus, überfordert das Kind. Eine Konsequenz sollte schlüssig erklärbar sein", so der Verbands-Vorsitzende. Wer seinem Kind daher erklärt, dass die Nachhilfe nötig ist, um im nächsten Schuljahr bei den Freunden anschließen zu können, überfordert das Kind nicht, sondern weist nachvollziehende Perspektiven


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