VBE: Schulentwicklung muss von unten wachsen können

"Der VBE unterstützt den Beschluss der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der darauf abzielt, die Rolle der Kommunen in der Schulentwicklung deutlich zu stärken", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE NRW. "Die zahlreichen parteiübergreifenden kommunalen Initiativen im Land zeigen, dass hier Bedarf besteht."

11.12.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Auf einem VBE-Kongress zum Thema "Schulentwicklung im ländlichen Raum" Anfang September dieses Jahres haben mehr als 110 Schulträger deutlich erklärt, dass sie sich mehr Freiheit in der Schulentwicklungsplanung wünschen. Der Deutsche Städtetag hat am 23. November 2007 in seiner Aachener Erklärung die Länder aufgefordert, "kommunale Steuerungsmöglichkeiten insbesondere im Schulbereich zu erweitern." Die Städte erklären darin auch ihre Bereitschaft, mehr Verantwortung für die Bildung übernehmen zu wollen.

"Die Landesregierung versucht alles, um solche Initiativen auszuhebeln", so Beckmann weiter. "Eine zukunftsweisende Schulpolitik darf sich aber nicht an überkommene Strukturen klammern, sondern muss Neues zulassen, wenn sie den Anschluss an die internationale Entwicklung nicht verpassen will. Die Landesregierung muss begreifen, dass innere und äußere Schulentwicklung zwei Seiten einer Medaille sind."

Der Beschluss der Grünen zeigt die Richtung an, in die moderne Schulentwicklung gehen sollte.

"Die Landesregierung sollte die Ohren nicht vor den Signalen aus den Kommunen verschließen", so Beckmann abschließend.


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