Schleswig-Holstein

Was wird Gegenstand der Evaluation?

Als positiv nimmt die Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) die Absicht der Schulministerin Britta Ernst auf, dass ein "Akzent" ihrer Politik die "Verbesserung der Qualität von Schule und Unterricht" sein soll.

16.12.2014 Pressemeldung Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein

"Allerdings muss ein Qualitätsbegriff zunächst klar definiert sein, anhand präziser festgelegter und offengelegter Kriterien ermittelt werden können, die Informationen dazu empirisch erhoben und deren Bewertung anhand festgelegter Kriterien systematisch bewertet werden. Auf das mit Schulleitungen und dem IQSH erarbeitete Modell sind wir gespannt", erklärt die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius.

Die geplante Verdoppelung der Schulpsychologen-Stellen begrüßt die IVL, auch wenn diese aus dem Lehrerstellen-Kontingent abgezogen werden. Auch die Rückkehr zur Aufstockung des Vertretungsfonds sei ein gutes Zeichen, jedoch erinnert die IVL daran, dass es erst die Politik der Amtsvorgängerin Wende war, die die personellen Lücken gerissen habe.

Leider liegen immer noch keine Ergebnisse des Stundenausfallerfassungssystems PUSH vor, das das verschleiernde ODIS ablösen soll.

"Der beste Unterricht ist der derjenige, der auch real stattfindet", findet Rhenius und fordert, dann auch gleich die Gründe für Stundenausfälle zu analysieren.

"Wir sind als Verband fest davon überzeugt, dass es gerade das Spannungsfeld ,Inklusion´ ist, das vor Ort zu schulischen Problemen führt und hoffen, dass die Erfahrungen, Sorgen und Nöte der Kolleginnen und Kollegen im angekündigten ,Bildungsdialog´ dieses Mal ernst genommen werden", so Rhenius.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden