Ministerin Löhrmann:

Wichtiger Baustein auf dem Weg zur inklusiven Schule

Das Schulministerium startet in diesem Monat eine besondere Qualifizierungsmaßnahme, um mehr Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen für die Schulen zu gewinnen. Am 1. Februar haben landesweit die ersten rund 200 Lehrerinnen und Lehrer eine berufsbegleitende Ausbildung zum dauerhaften Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung begonnen. Sie sollen die Schulen beim Ausbau des Gemeinsamen Unterrichts unterstützen.

05.02.2013 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Schulministerin Sylvia Löhrmann besuchte heute das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Solingen, wo 21 Lehrerinnen und Lehrer ihre Ausbildung beginnen. "Für mich sind Sie Botschafterinnen und Botschafter für Inklusion. Ich freue mich, dass Sie sich für die Teilnahme an dieser Qualifizierung entschieden haben. Sie sind Vorreiter und Vorbild, denn Sie tragen den inklusiven Gedanken weiter in Ihre Schulen und damit in unsere Gesellschaft." Die Schulen brauchten zusätzliche gut ausgebildete sonderpädagogische Lehrkräfte. "Sie werden uns dabei helfen, den Bedarf der Schulen zu decken. Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur inklusiven Schule", erklärte die Ministerin.

An der Qualifizierungsmaßnahme können bis 2018 insgesamt bis zu 2.500 Lehrerinnen und Lehrer in zehn Ausbildungskohorten mit jeweils bis zu 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern teilnehmen. Die Landesregierung stellt dafür insgesamt 11,9 Millionen Euro zur Verfügung. Die Ausbildung dauert 18 Monate und wird an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung durchgeführt. Einen Tag in der Woche werden die zukünftigen Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen dort ausgebildet. Hinzu kommen wöchentlich zwei Stunden Ausbildungsunterricht durch eine erfahrene Sonderpädagogin bzw. einen erfahrenen Sonderpädagogen.

Der nächste Ausbildungsgang startet am 6. September 2013. Der Bewerbungsschluss für interessierte Lehrkräfte ist der 1. April 2013.


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