Wie gewinnt man junge Menschen für den Lehrerberuf?
Der DPhV-Vorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, verwahrt sich gegen Vorwürfe, die schrecklichen Ereignisse von Winnenden für Gehaltsforderungen instrumentalisieren zu wollen.
16.03.2009 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)"Seit Wochen führt der Philologenverband zusammen mit anderen Lehrerverbänden eine grundlegende Diskussion darüber, welche Gründe es dafür gibt, dass immer weniger junge Menschen Lehrer werden wollen und was man dagegen tun könne. Die Gründe liegen auf der Hand: die mangelnde Unterstützung durch Politik und Gesellschaft, schlechte pädagogische Rahmenbedingungen mit übergroßen Klassen und hoher Arbeitsbelastung sowie eine gegenüber der Privatwirtschaft nicht konkurrenzfähige Bezahlung. Hinzu kommt, dass Lehrerinnen und Lehrer immer häufiger zum Hassobjekt von Schülern werden, wofür Internetmobbing und Gewaltübergriffe als Beispiele stehen", sagte Meidinger.
Um sehr junge Menschen für den Lehrerberuf zu gewinnen, müssten deshalb nicht zuletzt auch die Gehälter der Referendare und die Bezahlungsstrukturen verbessert werden.
Der Begriff "Gefahrenzulage" stelle dabei eine plakative, symbolische, zugegebenermaßen zugespitzte Formulierung für diese Forderung dar.
- Gefahrenzulage für Lehrkräfte - Vorschlag des Philologenverbandes schlichtweg geschmacklos
- GEW: "Unangemessene, peinliche Reaktion des Philologenverbandes auf den Amoklauf von Winnenden"
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