"Wir nehmen die Anliegen der jungen Menschen am achtjährigen Gymnasium ernst"
Das Kultusministerium hat nicht die Schuld für zu große Belastungen am G8 pauschal den Lehrern zugeschrieben, wie eine Meldung des BR vermeintlich Glauben machen wollte. Diese war am heutigen frühen Nachmittag ausgestrahlt worden.
15.04.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusVielmehr hatte der Presssprecher des Ministeriums im Vorfeld zu einem Treffen zwischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und dem Nürnberger Bürgermeister Dr. Klemens Gsell unterstrichen, dass das Ministerium die Anliegen der jungen Menschen hinsichtlich der Belastungen im Gymnasium ernst nehme. In einem umfassenden Prozess der Steuerung der Einführung der neuen Oberstufe habe das Ministerium eigens eine Umfrage über die Belastungssituation der Schüler und Lehrer erstellt. Die Schulen seien u.a. erneut darauf hingewiesen worden, dass der Lehrplan des neuen Gymnasiums, der in drei Phasen reduziert worden ist, als Grundlage für den Unterricht dient. Dieser orientiert sich am Niveau des Grundkurses und nicht des Leistungskurses.
Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung hat im Auftrag des Ministeriums aufgrund der Erfahrungen vor Ort eigens entsprechende fachliche Hinweise als Hilfestellung für die Lehrkräfte entwickelt, um die Lehrkräfte bei dem Prozess der Neueinführung nachhaltig und verantwortungsbewusst zu begleiten.
Das Gespräch des Pressesprechers mit dem Mitarbeiter des Senders war in der BR-Meldung verkürzt und somit unrichtig wiedergegeben.
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