Schulprofile

Bayern: Zahl der Schulen mit dem Profil Inklusion steigt

21 Schulen aus den verschiedenen Bezirken Bayerns mit dem Schulprofil Inklusion ausgezeichnet – Kultusstaatssekretärin Anna Stolz: „Inklusion lebt durch Ihr Vorbild.“

08.10.2019 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
  • © sl-pictures.de / StMUK

„Es gibt viele richtige Wege der Inklusion. Jedes Kind ist anders, jedes Kind ist besonders. Im Freistaat passen wir daher unsere vielfältigen Förderangebote an die individuellen Bedürfnisse des Kindes an“, erklärte Staatssekretärin Anna Stolz bei der Auszeichnung der neu hinzugekommenen Schulen mit dem Profil Inklusion. „Seit 2011 zählen die Bildungseinrichtungen mit dieser Profilrichtung zu den Vorreitern bei der Inklusion. Hier lernen Kinder mit und ohne Behinderung mehr als nur den Unterrichtsstoff. Ihr Einsatz ist unverzichtbar, Inklusion lebt durch Ihr Vorbild“, lobte Anna Stolz die 21 neu ernannten Schulen. Darunter befinden sich 3 Grundschulen, 4 Mittelschulen, 5 Realschulen, 3 Gymnasien, 1 Förderschule und 5 berufliche Schulen. Damit ist die Anzahl der Schulen, die dieses Profil ausgebildet haben, zum aktuellen Schuljahr auf 377 angestiegen. Anna Stolz war es aber zugleich wichtig zu betonen, „dass die Profilschulen auch stellvertretend stehen für das Engagement und den Beitrag unzähliger anderer bayerischer Schulen für ein vorurteilsfreies Schulklima. Sie vermitteln damit Werte, die die Schülerinnen und Schüler ein Leben lang prägen und dienen als Botschafter für mehr Miteinander in unserem Land.“

Schlüssel zu erfolgreicher Inklusion liegt in der Kooperation

Bei der Inklusion handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und so appellierte Anna Stolz „an alle Partner aus Elternhaus, Schule, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Praxis, im Dialog miteinander nach den individuell besten Fördermöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu suchen. Denn Kooperation ist der Schlüssel für gelingende Inklusion.“

Zur Unterstützung der Inklusion hat der Freistaat in den letzten 8 Jahren 900 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. Bis 2020 soll diese Zahl auf 1.000 Stellen anwachsen. Mit 100 zusätzlichen Stellen wurde zudem die individuelle Förderung an Förderschulen zum laufenden Schuljahr gestärkt. Erneut 100 Stellen werden für Schulpsychologen und Schulsozialpädagogen zur Verfügung gestellt; sie unterstützen als Teil der multiprofessionellen Teams die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer wertvollen Arbeit. Außerdem nimmt Bayern gezielt Investitionen in die Lehrerbildung vor: So wurden die Kapazitäten der bayerischen Universitäten zur Ausbildung von Lehrkräften für Sonderpädagogik deutlich ausgebaut: München und Würzburg erhielten jeweils einen zusätzlichen Lehrstuhl, am neuen Standort Regensburg entstanden drei Lehrstühle. Das Basiswissen über Inklusion ist für alle Lehramtsstudierenden verpflichtender Studieninhalt und für Lehrkräfte steht zudem ein breites Angebot an Fortbildungen zur Verfügung.

Die neuen Schulen mit dem Schulprofil Inklusion im Schuljahr 2019/2020:

Oberbayern:

  • Fritz-Schäffer-Mittelschule Ostermünchen
  • Marie-Pettenbeck-Schule, Mittelschule Wartenberg    
  • Humboldt Gymnasium Vaterstetten
  • Gymnasium Dorfen   
  • Staatliche Berufsschule Miesbach
  • Staatliche Fachoberschule für Technik München  

Niederbayern: 

  • Mittelschule Freyung

Oberpfalz:     

  • Sonderpädagogisches Förderzentrum Sulzbach-Rosenberg
  • Staatliche Berufsschule Sulzbach-Rosenberg        

Oberfranken:

  • Grundschule Rödental-Mönchröden
  • Ritter-Wirnt-Schule, Staatliche Realschule Gräfenberg
  • Johann-Georg-August-Wirth-Realschule, Staatliche Realschule Hof
  • Staatliche Realschule Naila 

Mittelfranken:

  • Grundschule Absberg-Haundorf
  • Grundschule Hans-Sachs-Straße Fürth      
  • Staatliche Wirtschaftsschule Bad Windsheim

Schwaben:    

  • Hyazinth-Wäckerle-Mittelschule Lauingen
  • Gymnasium Wertingen
  • Wittelsbacher-Realschule, Staatliche Realschule Aichach
  • Hans-Maier-Realschule, Staatliche Realschule Ichenhausen
  • Staatliche Fachoberschule Friedberg

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3 Kommentare

  • Dohm Susann 08.10.2019 20:51 Uhr
    Die Erfahrungen, die betroffene Familien in Bayern in der Realität erleben, spiegeln dieses Bild der bayerischen Inklusion nicht wieder. Diese Familien schildern uns, wie selbst Schüler*innen mit Behinderungen nicht ausreichend individuell gefördert werden können. Auch wir haben das an einer Grundschule mit dem Schulprofil Inklusion selbst erleben müssen, weil die Sonderpädagogen zu wenige Stunden zur Verfügung haben. So werden Kinder mit Behinderungen an manchen Schulen sogar gezwungen, ohne die notwendige Schulbegleitungen den Schulbesuch zu meistern, obwohl diese Kinder eine Schulbegleitung genehmigt bekommen haben und auch wirklich benötigen, da es in Bayern keine schulischen Assistenzkräfte gibt und die Regelschullehrer keine sonderpädagogische Ausbildung haben.

    Oft können keine qualifizierten Schulbegleitungen gefunden werden, weil die Bezahlung zu gering und unsicher ist oder weil bekannt ist, dass viele behinderte Kinder nach kurzer Zeit von der Regelschule auf eine Förderschule abgeschult werden können. Deshalb können manchmal auch keine Dienste gefunden werden, der diese Schulbegleitungen anstellt, daher werden Eltern immer mehr dazu gedrängt, die Schulbegleitungen selbst anzustellen. Das behinderte Kind muß also selbst zum Arbeitgeber werden, damit es Inklusion in Bayern erhalten kann. Eine verrückte Welt.

    Was an den Schulen mit dem Schulprofil Inklusion in Bayern weiterhin versucht wird, ist Integration mit einem Nachteilsausgleich und oder Notenschutz und zu wenigen Stunden einer Sonderpädagogin, die oft mehrere Schulen betreuen müssen. Oft werden diese Kinder dann aus dem Klassenverbund genommen und verpassen dadurch die Unterrichtsinhalte, die die nichtbehinderten Klassenkameraden dann durchnehmen.

    Da es keinen inklusiven Schulsport gibt, werden behinderte Kinder vom Sportunterricht ausgeschlossen, oder dürfen nicht mit zu Schulausflügen und manche müssen auf dem Flur mit der Schulbegleitung Aufgaben lösen. Diese separierenden Arbeitsplätze werden dann "Lerninseln" genannt.

    Da der Freistaat Bayern seit 10 Jahren kein inklusives Bildungssystem entwickeln konnte und im Haushaltsplan 2019/20 auch keine Positionen für die Schulen zur Verfügung gestellt wurden, werden behinderte Kinder in Bayern weiterhin auf Förderschulen zugewiesen oder abgeschult. Denn wenn die inklusiven Rahmenbedingungen nicht angemessen vorhanden sind, dann scheitert die Beschulung oft an einer Regelschule und auch an den sogenannten Profilschulen Inklusion. So erhalten behinderte Kinder sogar „Verweise“ für ihr Verhalten, dass durch deren Behinderung entstehen kann und wenn die Schulbegleitung fehlt. Die aktuellen Schulgesetze wurden ursprünglich für die nichtbehinderten Kinder verfasst. Seither hat keine Novellierung der Schulgesetze in Bayern angemessen stattgefunden, dass eine inklusive hochwertige Schulbildung ermöglichen könnte.

    Bund und Länder wollen weiterhin, dass Kinder mit Behinderungen auch an Sonder- und Förderschulen unterrichtet werden. Eine gesonderte Beschulung ist mit der UN-Behindertenrechtskonvention aber „unvereinbar“. Die Länder seien durch die 2009 von Deutschland unterzeichnete Vereinbarung vielmehr dazu verpflichtet, „ein hochwertiges inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen zu gewährleisten“.

    Der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat 2016 in seiner Allgemeinen Bemerkung zum Recht auf inklusive Bildung erläutert, was die Verpflichtung zur Schaffung eines inklusiven Systems konkret bedeutet. Dabei hat er erneut hervorgehoben, dass Staaten, die neben dem regulären Schulsystem ein Sonderschulsystem aufrechterhalten, ihre Verpflichtung nicht erfüllen. Dass die trennende Doppelstruktur von allgemeiner Schule und Förderschule in Deutschland nicht UN-Behindertenrechtskonventionskonform ist, hatte der UN-Ausschuss bereits 2015 anlässlich der Staatenberichtsprüfung Deutschlands deutlich gemacht.

    Menschen mit und ohne Behinderungen hatten deshalb mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 einen menschenrechtlichen Anspruch auf einen diskriminierungsfreien Zugang zur allgemeinen Schule – schon vor der vollständigen Schaffung eines inklusiven Bildungssystems.

    Da der Freistaat Bayern es bisher nicht geschafft hat, haben wir nun eine Beschwerde beim Deutschen Bundestag eingereicht.

    Susann Dohm
    Botschafterin für inklusive Schulbildung
    Deutscher Verband inklusiver Schulentwicklung i.G.


    Die inklusive Schule ist ein Ziel der Schulentwicklung aller Schulen in Bayern und inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen ( BayEUG Art. 30b )
  • Dohm Susann 09.10.2019 08:58 Uhr
    Korrektur ! Verbesserter Formulierungen und Erklärungen:

    Es gibt nur einen richtigen Weg für die konventionskonforme Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 24. Das ist die Entwicklung eines inklusiven Bildungssystem, das hochwertige inklusive Schulbildung für alle Schüler und Schülerinnen im Freistaat Bayern ermöglicht, was nur durch angemessene Rahmenbedingungen wie individuelle Förderung für alle Kinder, kleinere Klassen, Doppelbesetzung mit Lehrer und Sonderpädagogen, geänderten Lehrplänen, Novellierung der bayerischen Schulgesetze (der Artikel 24 muß in den Gesetzen festgeschrieben werden) Ausbildung der Lehrer, einen Rechtsanspruch für einen wohnortnahen und inklusiven Schulplatz und einer unabhängigen Beschwerdestelle für Inklusion, sowie ein eigenes Ministerium für inklusive Schulbildung, damit die Umsetzung auch überwacht und begleitet werden kann. Gerne mit der Unterstützung durch die Monitoring-Stelle. Derzeit gibt es zu viele Angestellte, Beamte und Politiker, die damit beschäftigt sind Menschen mit Behinderungen zu selektieren, zu verwalten und sie letztendlich auszuschließen.

    Im Beschluss Bayerischen Landtags (Drs. 16/4619) 22.04.2010 heißt es: "5. Die Förderschulen sind als Lernorte und Kompetenzzentren bei der Umsetzung der von der UN-Konvention geforderten Inklusion im Bildungswesen unverzichtbar". Das ist jedoch mit der UN-Behindertenrechtskonvention unvereinbar. Die UN-BRK präzisiert und konkretisiert das Menschenrecht auf Bildung mit Blick auf die Situation und die Bedarfe von Menschen mit Behinderungen (Artikel 24 UN-BRK). Sie verpflichtet den Vertragsstaat zur Verwirklichung eines inklusiven Bildungssystems. Der UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat 2016 in seiner Allgemeinen Bemerkung zum Recht auf inklusive Bildung erläutert, was die Verpflichtung zur Schaffung eines inklusiven Systems konkret bedeutet. Dabei hat er erneut hervorgehoben, dass Staaten, die neben dem regulären Schulsystem ein Sonderschulsystem aufrechterhalten, ihre Verpflichtung nicht erfüllen. Dass die trennende Doppelstruktur von allgemeiner Schule und Förderschule in Deutschland nicht UN-BRK-konform ist, hatte der UN-Ausschuss bereits 2015 anlässlich der Staatenberichtsprüfung Deutschlands deutlich gemacht.

    Die Erfahrungen, die betroffene Familien in Bayern in der Realität erleben, bestätigen die fehlende inklusive Schulbildung in Bayern. Diese Familien schildern uns, wie selbst Schüler*innen mit Behinderungen nicht ausreichend individuell gefördert werden können und inklusive Maßnahmen fehlen. Auch wir haben das an einer Grundschule mit dem Schulprofil Inklusion selbst erlebt, weil die Sonderpädagogin zu wenige Stunden zur Verfügung stand und die zuständige Lehrerin und Schulleitung keine angemessene Ausbildung zur inklusiven Schulbildung hatte. So werden Kinder mit Behinderungen an manchen Schulen sogar gezwungen, ohne die notwendige Schulbegleitung den Schulbesuch zu meistern, da es ja in Deutschland auch eine Schulpflicht für Menschen mit Behinderungen gibt. Anscheinend zu jedem Preis. Obwohl diese Kinder eine Schulbegleitung genehmigt bekommen haben und diese im Schulalltag auch dringend benötigen, scheint das innerhalb des Schulsystems dann keine Rolle mehr zu spielen. Da ist es dann auch kein Wunder, dass die Integration von behinderten Schüler*innen in Bayern zu scheitern droht, da schulische Assistenzkräfte noch immer fehlen und die Regelschullehrer es derzeit in den zu großen Klassen und ohne Ausbildung nicht leisten können.
    Oft können keine qualifizierten Schulbegleitungen gefunden werden, weil die Bezahlung zu gering und unsicher ist oder weil bekannt ist, dass viele behinderte Kinder nach kurzer Zeit von der Regelschule auf eine Förderschule abgeschult werden. Deshalb können manchmal auch keine Dienste für die Schulbegleitungen gefunden werden. Daher werden neuerdings die Eltern für die Schaffung einer Schulbegleitung sogar verantwortlich gemacht und schaffen es Eltern nicht, landen diese manchmal wegen falscher Kindeswohlgefährdungs-Meldung sogar vor dem Familiengericht. Aus totaler Verzweiflung und durch Druck durch die Behörden, werden Eltern immer häufiger dazu gedrängt, dass Persönliche Budget für eine Schulbegleitung zu beantragen. So muß nun das behinderte Kind selbst zum Arbeitgeber werden und eine Schulbegleitung anstellen, damit es sein Recht auf inklusive Schulbildung in Bayern erhalten kann und der Verpflichtung seiner Schulpflicht erfüllen kann. Eine verrückte Welt.
    Was an den Regelschulen in Bayern und an den Profilschulen weiterhin versucht wird, ist die Integration mit einem Nachteilsausgleich und oder Notenschutz und zu wenigen Stunden einer Sonderpädagogin, die oft mehrere Schulen betreuen muß. Oft werden diese Kinder zur sonderpädagogischen Förderung aus dem Klassenverbund genommen und verpassen dadurch die Unterrichtsinhalte, die die nichtbehinderten Klassenkameraden dann durchnehmen. Dadurch wird auch der soziale Zusammenhalt innerhalb der Klasse geschwächt. Das behinderte Kind fühlt sich aus dem Klassenverbund immer mehr ausgeschlossen. Wir bezeichnen das als „Selektion innerhalb der Inklusion“. Das ist jedoch keine Inklusion.

    Da es bisher kaum inklusiven Schulsport gibt, werden behinderte Kinder vom Sportunterricht ausgeschlossen, oder dürfen nicht mit zu Schulausflügen und manche müssen auf dem Flur mit der Schulbegleitung Aufgaben lösen. Diese separierenden Arbeitsplätze werden dann "Lerninseln" genannt.

    Da der Freistaat Bayern seit 10 Jahren kein inklusives Bildungssystem entwickeln konnte und im Haushaltsplan 2019/20 auch keine Positionen für die Schulen zur Verfügung gestellt wurden, werden behinderte Kinder in Bayern weiterhin auf Förderschulen zugewiesen und abgeschult. Denn wenn die inklusiven Rahmenbedingungen nicht angemessen vorhanden sind, dann scheitert die Beschulung oft nach kurzer Zeit an einer Regelschule und auch an den sogenannten Profilschulen. So erhalten behinderte Kinder sogar „Verweise“ für ihr Verhalten, dass durch deren Behinderung entstehen kann. Die aktuellen Schulgesetze wurden ursprünglich für die nichtbehinderten Kinder verfasst und erlassen. Seither hat keine Novellierung der Schulgesetze in Bayern angemessen stattgefunden, dass eine inklusive hochwertige Schulbildung ermöglichen könnte.

    Bund und Länder wollen weiterhin, dass Kinder mit Behinderungen auch an Sonder- und Förderschulen unterrichtet werden. Eine gesonderte Beschulung ist mit der UN-Behindertenrechtskonvention aber „unvereinbar“. Die Länder seien durch die 2009 von Deutschland unterzeichnete Vereinbarung vielmehr dazu verpflichtet, „ein hochwertiges inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen zu gewährleisten“. Menschen mit und ohne Behinderungen hatten deshalb mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 einen menschenrechtlichen Anspruch auf einen diskriminierungsfreien Zugang zur allgemeinen Schule – schon vor der vollständigen Schaffung eines inklusiven Bildungssystems.

    Da der Freistaat Bayern es bisher nicht geschafft hat, haben wir nun eine Beschwerde beim Deutschen Bundestag eingereicht. Diese kann auf unserer Internetseite abgerufen werden.

    Susann Dohm
    Botschafterin für inklusive Schulbildung
    Deutscher Verband inklusiver Schulentwicklung i.G.

    Die inklusive Schule ist ein Ziel der Schulentwicklung aller Schulen in Bayern und inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen ( BayEUG Art. 30b )
  • Eva Kippenberg 18.10.2019 08:47 Uhr
    Individuelle Förderung wird dann möglich, wenn Lehrkräfte sich eher als Lernbegleiter definieren und die Auswahl der Aufgaben - begleitet - zu einem guten Teil den Kindern überlassen wird. Diverse Schulkonzepte leben das bereits vor. Diese Konzepte haben leider selten etwas mit staatlich verordneten Strukturen zu tun. Es wird Zeit, dass die Verantwortung für das tatsächliche Lernen den Lernenden übertragen wird. Der Staat soll ein BildungsANGEBOT erstellen und dabei die Kinder in den Fokus nehmen und nicht die Erfüllung von Lehrplänen.
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