Zum Jahrestag der Flutkatastrophe Tsunami: Enorme Hilfsbereitschaft bayerischer Schülerinnen und Schüler

"Obwohl wir eine kleine und sozial schwach strukturierte Brennpunktschule sind, überweisen wir die Hälfte des Gewinnes unseres Sommerfestes." Dies ist nur ein Satz aus hunderten von Schilderungen bayerischer Schulen, die dem Kultusministerium zum Jahrestag der Flutkatastrophe Tsunami vorliegen. Sie zeigen, wie bayerische Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrkräften und Eltern nachhaltig und vielfältig geholfen haben.

22.12.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Hunderte von Schulen haben sich beteiligt, einzeln, zusammen mit anderen Schulen oder in Kooperation mit kommunalen oder überregionalen Hilfsinitiativen. "Unsere Schulen haben enorme Eigeninitiative und große Hilfsbereitschaft gezeigt", sagten Kultusminister Schneider und Staatssekretär Freller in dankbarer Anerkennung des Geleisteten.

Schulen veranstalteten Lauf- und Schwimmtage, Konzerte und andere Benefizveranstaltungen. Es wurden die Erlöse von Schulfesten, aus Verkäufen und Versteigerungen gespendet, Schülerinnen und Schüler stellten ihr Taschengeld zur Verfügung und sammelten bei Eltern und Verwandten. "Besonders freuen wir uns darüber, wie wichtig es den Schülerinnen und Schülern war, dass ihre Beiträge auch wirklich bei den Betroffenen ankommen und effektiv eingesetzt werden", betonten Schneider und Freller. In vielen Fällen seien Kontakte entstanden, die noch ein Jahr nach der Katastrophe bestünden. Diese wurden über die großen Hilfsaktionen geknüpft, aber auch über Lehrkräfte im Auslandsschuldienst, über Gastschüler, Pfarrer aus den betroffenen Ländern und über weitere persönliche Beziehungen.

"Wir möchten uns für die vielen Initiativen unserer Schülerinnen und Schüler sehr herzlich bedanken", sagten Schneider und Freller. "Unser Dank gilt auch den unterstützenden Lehrkräften und Schulleitungen, aber auch den Eltern, die diese Maßnahmen ermöglichten".


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