Zur neuen Schullaufbahnempfehlung

Die Landeselterninitiative für Bildung hat es als Bewegung in die richtige Richtung begrüßt, dass Bildungsminister Kessler die Verbindlichkeit der Empfehlung für weiterführende Schulen abgeschafft und einen Entwicklungsbericht sowie ein Pflichtberatungsgespräch eingeführt hat. Die Elterninitiative sieht nun insbesondere die Gymnasien in der Pflicht, sich intensiver um die Schüler zu kümmern, um die sie werben und die zu ihnen kommen, statt sie "abzuschulen".

15.01.2010 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

Die Absichten, die die Landesregierung im Koalitionsvertrag formuliert hat, müssten nun zügig umgesetzt werden, nämlich für Schüler mit Lern- und Leistungsrückständen an den weiterführenden Schulen ein Förderprogramm mit wöchentlich stattfindendem Angebot einzurichten. Nicht gefällt den Eltern, dass anders als bei den Grundschulen eine Differenzierung und Individualisierung des Lernens bei den weiterführenden Schulen nicht vorgesehen ist und Förderung dort nur außerhalb des regulären Pflichtunterrichts angeboten werden soll.


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