"Zusätzliche Gelder eine große Hilfe, aber kein Allheilmittel gegen Lehrermangel und übervolle Klassen"

Anerkennend hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt über die Bemühungen der CSU-Landtagsfraktion zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung geäußert: "Der Beschluss, den Schulen Aushilfsmittel zur lokalen Anwerbung von Lehrkräften und zum Abbau der höchsten Klassenstärken zur Verfügung zu stellen, kam gerade noch rechtzeitig vor Schuljahresanfang. Jetzt kann man nur hoffen, dass es allen Schul­leitungen auch gelingt, binnen eines Monats qualifiziertes Personal auf dem freien Markt zu finden. Nur dann könnten tatsächlich auch alle bayerischen Gymnasien pünktlich zum Schuljahresbeginn mit dem kompletten Unterricht anfangen", machte Schmidt auf die bestehenden Unwägbarkeiten aufmerksam.

08.08.2007 Bayern Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Abschließend warnte Schmidt vor überzogenen Vorstellungen an die Wirksamkeit der beschlossenen Aushilfsmittel: "Eine Milderung der größten Probleme ist damit möglich, aber Wunder sind jetzt nicht zu erwarten. Große Klassen und Unterrichtsausfälle werden die Schulen in Bayern weiterhin begleiten."


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