Masterplan

"Digitale Bildung schreitet an Bayerns Schulen mit umfassendem Konzept voran"

Kultusminister Bernd Sibler zu guten Rahmenbedingungen: 212,5 Millionen Euro für IT-Ausstattung, 200 zusätzliche Lehrerstellen und breit angelegte Fortbildungsoffensive für Lehrkräfte.

25.10.2018 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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"An den bayerischen Schulen können wir unseren Kindern und Jugendlichen das mitgeben, was sie für ihre Zukunft in einer zunehmend digitalen Welt brauchen. Dafür schaffen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen: Neben der technischen Ausstattung braucht es allen voran die Kompetenz unserer Lehrerinnen und Lehrer. Denn: Die Technik muss der Pädagogik dienen", betonte Kultusminister Bernd Sibler heute in München.

Bei der Digitalisierung haben Bayerns Schulen schon einiges erreicht:

Mit dem Masterplan BAYERN DIGITAL II hat der Freistaat ein umfassendes Konzept aufgelegt, um die Digitalisierung auch an den Schulen noch weiter voranzubringen. Allein 2018 stehen 212,5 Millionen Euro für die technische Ausstattung der Schulen zur Verfügung. Damit unterstützt der Freistaat die Kommunen massiv.

Eine breit angelegte Fortbildungsoffensive an der Akademie für Lehrerfortbildung richtet sich an alle bayerischen Lehrerinnen und Lehrer und unterstützt sie dabei, die Digitalisierung für ihren Unterricht gewinnbringend zu nutzen.

Über 200 zusätzliche Lehrerstellen stehen allein in diesem Jahr für die digitale Bildung zur Verfügung - für die Systembetreuung, die Lehrerfortbildung und die neuen "Koordinatoren Digitale Bildung".

Eine neue Abteilung am Institut für Schulqualität und Bildungsforschung legt einen besonderen Fokus auf den digitalen Unterricht. Mehrere Fachreferate erarbeiten u. a. innovative Konzepte für den digital gestützten Unterricht, unterstützen die Schulen bei der Entwicklung und Umsetzung eines schuleigenen Medienkonzepts, erarbeiten Materialien zum Lernen mit und über Medien und sind mit der Weiterentwicklung der digitalen Bildungsplattform "mebis - Landesmedienzentrum Bayern" betraut. Insgesamt arbeiten dort rund 25 Pädagogen und Informatiker an Innovationen in der digitalen Bildung.

"Beim Thema Digitalisierung stehen wir längst nicht bei Null, das bestätigen auch die Ergebnisse des Bildungsmonitors 2018. Aber: Wir wollen mit der Entwicklung Schritt halten. Mehr noch: Wir wollen in die Zukunft denken", so Minister Sibler.


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