Berufsstarter

NRW: Fast 2.000 Ausbildungsverträge mehr als ein Jahr zuvor

Im Berufsbildungsjahr 2017 (Oktober 2016 bis September 2017) wurden in Nordrhein-Westfalen 116 697 Berufsausbildungsverträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen.

15.12.2017 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen
  • © www.pixabay.de

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, gab es damit erstmals seit fünf Jahren wieder eine Steigerung zum Vorjahr (damals 114 732 Ausbildungsverträge; +1,7 Prozent).  Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sank bei weiblichen Azubis um 2,3 Prozent auf 43 680, bei den männlichen Azubis stieg die Zahl um 4,3 Prozent auf 73 014. 

Die Zahl der neuen Azubis stieg in fast allen Ausbildungsbereichen. Im größten Bereich, "Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe" nahm die Zahl der Neuabschlüsse auf 69 486 (+0,6 Prozent) zu, im Handwerk auf 30 234 (+4,5 Prozent), im Öffentlichen Dienst auf 3 039 (+1,7 Prozent) und bei den Freien Berufen, zu denen Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater zählen, auf 11 139 (+2,4 Prozent). In der Landwirtschaft lag die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge mit 2 412 auf Vorjahresniveau, während im Ausbildungsbereich Hauswirtschaft ein Rückgang um 8,8 Prozent auf 384 Neuabschlüsse zu verzeichnen war. 

Über 61 Prozent der Berufsstarter konzentrierten sich auf 25 Ausbildungsberufe. Bei den weiblichen Auszubildenden waren sogar knapp 77 Prozent in den "TOP 25".

Die meisten Auszubildenden lassen sich in dem seit 2014 neu anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement ausbilden (6 942), gefolgt von Verkäufern und Verkäuferinnen (5 565) und Kaufleuten im Einzelhandel (5 499). 

Betrachtet man die Entwicklung der Neuabschlüsse in den NRW-Bezirken der Bundessagentur für Arbeit, so ergaben sich die höchsten Steigerungsraten in den Agenturbezirken Bielefeld (+6,4 Prozent auf 5 688), Hagen (+6,1 Prozent auf 3 234) und Mettmann (+6,0 Prozent auf 2 538). Die größten prozentualen Rückgänge ermittelten die Statistiker für die Bezirke Gelsenkirchen (-3,8 Prozent auf 1 980), Dortmund (-2,5 Prozent auf 4 284) und Mönchengladbach (-2,0 Prozent auf 4 104).


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden