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OECD-Studie zeigt Handlungsbedarf: Berufliche Bildung stärken!

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2025“ zeigt: Deutschland steht im Bereich der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich gut da – doch die Herausforderungen sind unübersehbar.

15.09.2025 Bundesweit Pressemeldung Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V. (BvLB)
  • Junge Frauen sitzen in einer Reihe und notieren etwas. © Adobe Stock Der Anteil junger Erwachsener ohne Abschluss im Alter bis unter 25 Jahren liegt in Deutschland bei 15 Prozent.

Als Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung begrüßen wir ausdrücklich, dass die duale Ausbildung in Deutschland weiterhin als Erfolgsmodell bestätigt wurde. Die vergleichsweise niedrige Jugendarbeitslosigkeit und die hohe Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen mit beruflichem Abschluss belegen die Stärke unseres Systems.

Gleichzeitig mahnt die Studie aber auch zur Wachsamkeit: Die OECD weist zu Recht auf die wachsenden Kompetenzunterschiede zwischen Bildungsgruppen hin. Der Anteil junger Erwachsener ohne Abschluss im Alter bis unter 25 Jahren liegt in Deutschland bei 15 Prozent – ein alarmierender Wert, werden doch dadurch nicht nur individuelle Lebenswege, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes gefährdet.

Der BvLB fordert daher:

  • eine konsequente Förderung benachteiligter Jugendlicher, um Schulabschlüsse zu ermöglichen, Übergange erfolgreich zu gestalten und den Erwerb von Berufsabschlüssen zu sichern;
  • eine nachhaltige Lehrkräfteoffensive, die sich durch eine fundierte Lehrkräfteaus-, -fort-, und -weiterbildung auszeichnet;
  • eine gezielte Stärkung der beruflichen Schulen.

„Bildung auf einen Blick 2025 ist ein Weckruf für alle bildungspolitisch Verantwortlichen”, so die beiden BvLB-Bundesvorsitzenden Pankraz Männlein und Dr. Sven Mohr unisono. Und weiter stellen sie gemeinsam fest: “Berufliche Schulen sind Orte der Zukunftsgestaltung für junge Menschen und für unsere Gesellschaft.”


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