Über 500.000 junge Menschen in Deutschland ohne Berufsabschluss
Deshalb veranstalten die GEW Hamburg, der VDS-Fachverband für Behindertenpädagogik, das Landesinstitut für Lehrerfortbildung und der Senatskoordinator für die Gleichstellung behinderter Menschen am Montag, den 31. Januar 2005 im Hamburger Curiohaus in der Rothenbaumchaussee 15 von 9.30 - 16.30 Uhr die Fachtagung
27.01.2005 Pressemeldung GEW HamburgErst Schule und dann ...
- Veränderungen beim Übergang in die Arbeitswelt für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf -
In Deutschland ist die Integrationsleistung des Berufsbildungswesens hinsichtlich benachteiligter Gruppen besonders schwach. Gemeinsames Ziel der Veranstalter ist, eine qualifizierte Ausbildung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen zu befördern. Hamburg kann hier eine positive Vorreiterrolle spielen.
- Schule muss besser auf Ausbildung und Arbeitswelt vorbereiten.
- Theorie und Praxis müssen besser miteinander verbunden werden. Notwendige personelle und räumliche Bedingungen müssen geschaffen werden.
- Die Berufsausbildungsvorbereitung muss ausgebaut werden.
- Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen entwickelt werden.
- Die Kooperation zwischen Schule, Arbeitsagentur und Wirtschaft muss verbessert werden.
- Lernmüdigkeit muss durch Arbeitspraxis schon in der Schule überwunden werden.
Auf dieser Tagung werden in der Podiumsdiskussion und den Arbeitsgruppen die aktuellen Entwicklungen thematisiert. Es werden Wege zu Veränderungen auf europäischer, nationaler und Hamburger Ebenen dargestellt und diskutiert. Auf einem Markt der Möglichkeiten werden Projekte der Berufsvorbereitungsschulen und die Bildungsträger der Neuen Förderstruktur dargestellt.
Ein Schwerpunkt der Diskussion wird die Umsetzung der Vereinbarung zwischen Bundesagentur für Arbeit und Kultusministerkonferenz (KMK) zur Berufswahlvorbereitung in Hamburg sein. Dabei soll es um die Frage gehen, wie es gelingt, eine möglichst frühzeitige Beratung und Förderung der SchülerInnen durchzusetzen. Und es geht darum, wie die Anzahl der SchülerInnen ohne Schulabschluss verringert werden kann.
Schule und Berufsberatung stehen gemeinsam in der Pflicht, eine Berufswahlvorbereitung für alle Jugendliche, auch und gerade für diejenigen mit Förderbedarf, anzubieten. Alle Jugendlichen müssen eine Chance auf eine berufliche Integration haben.
Näheres zur Fachtagung entnehmen Sie bitte dem Programm Seite 1 und Seite 2 (.pdf-Format).
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