Bayerns Kultusministerium weist Pressemitteilung der FDP zur Informationsarbeit zurück

Das Bayerische Kultusministerium weist die Vorwürfe der FDP zur Informationskampagne "Bildungsland Bayern" zurück. Im Einzelnen erklärt das Kultusministerium:

23.04.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  1. Das Kultusministerium führt gegenwärtig einen intensiven Dialog mit der Bevölkerung, um deutlich zu machen, welche Leistungen das bayerische Bildungswesen erbringt. Im Mittelpunkt dabei steht das Kernanliegen von Kultusminister Siegfried Schneider "Alle Kinder fördern" sowie der ganzheitliche Ansatz der Bildungsarbeit nach Art. 131 der Bayerischen Verfassung.

  2. Dabei werden Schwerpunkte der Arbeit des Kultusministeriums herausgegriffen und zum Teil noch deutlicher vermittelt, z. B. die Hauptschulinitiative des Ministers. Deren Ziel ist, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler die Hauptschule mit der Ausbildungsreife verlassen. Der Präsident des Industrie- und Handelstags, Prof. Greipl, belegt in seinem Anzeigen-Statement z. B., dass die bayerischen Hauptschüler "die besten" sind. Er wirbt damit auch dafür, dass die Absolventen gute Chancen bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz haben.

  3. Die Weichen für die flächendeckende Einführung der Beruflichen Oberschule sind gestellt. Ab dem kommenden Schuljahr können damit Schülerinnen und Schüler nach dem Mittleren-Reife-Zweig der Hauptschule, der Wirtschaftsschule oder der Realschule einen zweiten gleichwertigen Weg zum Abitur gehen. Kultusminister Schneider hat mit diesem Schritt die Durchlässigkeit des Bayerischen Schulwesens weiter erhöht.

  4. Der Vorwurf der FDP will offensichtlich auch den bayerischen Schülerinnen und Schüler ihre Anerkennung für die Leistung in internationalen Studien vorenthalten. Dafür weist ein Anzeigenmotiv des Kultusministeriums auf ihren Erfolg und auf ihre hervorragende Förderung durch die Lehrkräfte hin. Bayerns Schüler haben bei PISA eine internationale Spitzenposition belegt.

  5. Die Behauptung, die Informationsarbeit sei Wahlkampf, ist haltlos. Kultusminister Schneider und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler treten derzeit intensiv in den Dialog, weil sie nun die Rahmenbedingungen für das kommenden Schuljahr etwa durch zusätzliche Lehrerstellen für alle Schularten und für den Ausbau der Ganztagsklassen gestellt haben.

Günther Schuster
Sprecher im Bayerischen Kultusministerium
Tel. 089-21862108


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