CDU/CSU

Betreuungsgeld ist Einstieg in das Bildungssparen

Michaela Noll, Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Uwe Schummer, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bildung und Forschung, erklärten heute:

07.11.2012 Pressemeldung CDU/CSU

"Bildung findet auch in der Familie statt. Wie die Erziehung organisiert wird, sollte Sache der Familien bleiben. Denn sie wissen am besten, was gut für sie ist. Wir haben Vertrauen in die kleinsten Zelle unserer Gesellschaft – die Familien.

Wir begrüßen es ausdrücklich, dass das von der christlich-liberalen Bundesregierung eingebrachte Betreuungsgeld auch zum Bildungssparen genutzt werden kann. Wer diese Möglichkeit nutzt, erhält einen Bonus von 15 Euro im Monat.

Damit werden Kinder und ihre Eltern in ihren ersten drei Lebensjahren durchgehend gefördert: Die ersten 14 Monate mit dem Elterngeld, dann bis zu 22 Monate mit dem Betreuungsgeld.

Mit drei Jahren kann also jedes Kind bereits 3.630 Euro Bildungsguthaben angespart haben. Damit ist das Betreuungsgeld quasi ein prall gefülltes Sparbuch für die Bildung.

Mit dem Bildungssparen greift die Koalition erneut ein wichtiges Anliegen aus dem Koalitionsvertrag auf. Die Eigenverantwortung der Familien wird weiter gestärkt. Leider ist das in der polemischen Debatte um die Einführung des Betreuungsgeldes untergegangen."

Zum Hintergrund:
Bildungssparen funktioniert ähnlich wie das Bausparen. Über einen längeren Zeitraum wird ein Guthaben aufgebaut, das dann entweder für die Erstausbildung wie das Studium oder für eine Weiterbildung und das lebensbegleitende Lernen genutzt wird.

Das Betreuungsgeld kann alternativ auch zur privaten Altersvorsorge des Erziehenden verwendet werden.

Ansprechpartner

CDU/CSU

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