Bildung braucht tiefgreifende Reformen
(red) Am 22. Februar eröffnet die diesjährige didacta in Stuttgart ihre Pforten. Erwartet werden mehr als 90 000 Besucher bei der weltgrößten Bildungsmesse. Im Vorfeld wurden heute tiefgreifende Reformen und eine stabile Finanzierung des Bildungswesens in Deutschland angemahnt.
17.02.2011 ArtikelEs sei an der Zeit, das Kooperationsverbot von Bund und Ländern aufzuheben, denn es lähme die dringend nötige Zusammenarbeit in Fragen der Bildungsfinanzierung, erklärte der Präsident des Didacta Verbands, Prof. Dr. Wassilios Fthenakis. Deutschland, so Fthenatiks, benötige einen einzigen – und zwar den besten Bildungsplan, der internationalen Standards entspreche und allen Kindern in Deutschland die gleichen Bildungschancen eröffne.
Die eingeleiteten Innovationsprozesse drohten in vielen Bildungseinrichtungen zu Reformruinen zu werden, da keine ausreichenden Mittel bereit stünden, konstatierte der Präsident des VdS Bildungsmedien, Wilmar Diegrond. In fast allen Bundesländern stehe ein pädagogischer und organisatorischer Reformzug unter Dampf, gleichzeitig aber würden die Etats der Schulträger gekürzt. Diepgrond forderte die Verantwortlichen auf, die demografische Entwicklung zu nutzen und trotz Schülerrückgang die bislang verfügbaren Ressourcen auf Dauer im System zu belassen.
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- Homepage didacta 2011
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