Bildung kontrovers – auf dem "forum bildung 2007" werden die Bildungsreformen diskutiert
Schule soll früher anfangen und zumindest im Gymnasium schneller zum Abschluss kommen. Sie wird selbständiger bei der Wahl des pädagogischen Weges. Dafür wird aber der Erfolg durch zentrale Abschlussprüfungen extern überprüft. Schule soll nun möglichst ganztags stattfinden und stärker als zuvor erzieherische Defizite in Familien ausgleichen. Sie soll früher fördern, um Kinder aus Migrantenfamilien besser integrieren zu können. Schule in Deutschland ist nach PISA im Zustand der Dauerreform. Noch nie waren die Lehrkräfte, die Schüler und Eltern so gefordert wie heute.
12.02.2007 Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.Auf der europaweit größten Bildungsmesse, der didacta in Köln, werden diese Themen der Bildungsreform auf dem "forum bildung" in der Halle 9, Stand F-020/G-029, täglich vom 27.2. bis zum 3.3. diskutiert. Wie steht Deutschland im internationalen Bildungsvergleich? Droht mit dem Zusammenwachsen von Kindergarten und Grundschule eine Verschulung der frühen Kindheit? Brauchen wir mehr Disziplin, damit Schule ihrem erzieherischen Auftrag gerecht wird? Verbessert "Pflichtdeutsch" für Kinder wie Erwachsene die Integration der in Deutschland lebenden Migranten? Ist die Hauptschule als Schulform überlebt? Brauchen wir ein Schulranking, damit Eltern die beste Schule für ihr Kind wählen können? Oder wie verhindern wir, dass Schule zum Tatort wird? U.a. treten auf dem Debattenforum der Messe die Minister Barbara Sommer und Bernd Busemann, der internationale PISA-Koordinator Andreas Schleicher, der Schauspieler Peter Lohmeyer und der HSV-Keeper Frank Rost, Rita Süßmuth und Daniel Cohn-Bendit, Klaus Hurrelmann und Bernhard Bueb und viele mehr auf.
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