Das erwartet der Verband Bildungsmedien von der neuen Regierung

Digitalpakt, Berufliche Bildung und Urheberrecht: Als aktiver Mitgestalter im Bildungswesen fordert der Verband Bildungsmedien e. V. die neue Bundesregierung dazu auf, schnellstmöglich mit der Umsetzung der geplanten Vorhaben zu beginnen.

22.03.2018 Bundesweit Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.
  • © Verband Bildungsmedien e. V.

Der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD benennt das Thema Bildung als eines der politischen Schlüsselthemen für die nächsten Jahre. Der Verband Bildungsmedien e. V., die zentrale Interessenvertretung der Bildungsmedienverlage, hat dazu klare Positionen formuliert:

Digitalpakt zügig umsetzen!

Der Verband Bildungsmedien e. V. erwartet, 

  • dass die Finanzierung des Digitalpakts in der Haushaltsaufstellung 2018/19 konkret abgebildet wird. 
  • dass sich die Mittelbereitstellung nicht einseitig auf Technologien und IT-Infrastruktur beschränkt, sondern im selben Maße die Finanzierung digitaler Bildungsmedien berücksichtigt wird. 
  • dass bei der Schaffung gemeinsamer Cloud-Lösungen von Bund und Ländern die Hersteller von Bildungsinhalten einbezogen werden.

Investitionen des Bundes in Bildung erhöhen!

Der Verband Bildungsmedien e. V. erwartet, 

  • dass neben einer zügigen Schaffung der angekündigten Rechtsgrundlage nun auch konkrete Budgetzusagen an Kommunen und Länder folgen. 
  • dass eine stetige Aufstockung der Haushaltsmittel für herkömmliche und digitale Bildungsmedien gewährleistet wird. 

Duales Berufsbildungssystem stärken!

Der Verband Bildungsmedien e. V. erwartet, 

  • dass die Modernisierung der Beruflichen Bildung durch einen Berufsbildungspakt zügig in die Wege geleitet wird. 
  • dass auch für die Digitalisierung des Dualen Berufsbildungssystems konkrete Finanzierungszusagen getätigt werden.
  • dass die Expertise der deutschen Bildungsmedienverlage in den Modernisierungsprozess eingebunden wird.

Qualitätssicherung von Lehr- und Lernmitteln etablieren – Klare Rechtspositionen im Urheberrecht schaffen!

Der Verband Bildungsmedien e. V. erwartet, 

  • dass im Rahmen einer Open Educational Resources-Strategie erforderliche Qualitätsstandards eingeführt werden.
  • dass eine Regelung zur Verlegerbeteiligung bei den Verwertungsgesellschaften gesetzlich verankert wird.
  • dass Lizenzangeboten von Verlagen gegenüber gesetzlichen Schrankenregelungen ein Vorrang eingeräumt wird.

Ausführliche Informationen finden Sie im Eckpunktepapier „Positionen des Verband Bildungsmedien e. V. für die Legislaturperiode 2017–2021“.

Der Verband Bildungsmedien e. V. ist der führende Zusammenschluss professioneller Bildungsmedienanbieter in Deutschland. Seine Mitglieder entwickeln im Dialog mit Lehrenden und Lernenden didaktisch passgenaue Lehrinhalte und Lernlösungen. Gerade im digitalen Zeitalter ermöglichen qualitätsgesicherte Bildungsmedien individuellen Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe.
www.bildungsmedien.de

Ansprechpartner

Verband Bildungsmedien e. V.
Dr. Dagny Ladé
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zeppelinallee 33
60325 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 98 66 97 6 - 14
Fax: +49 69 98 66 97 6 - 20
E-Mail: lade@bildungsmedien.de
Web: www.bildungsmedien.de


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