Das Jahr der Mathematik: Was Mathematik und Kunst verbindet
Mathematik ist seit Jahrtausenden Grundlage und Inspirationsquelle von Architektur und Kunst. Von diesem geistreichen Zusammenspiel können sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung "Maß, Zahl und Gewicht" ab dem 4. Juli überzeugen. Die Ausstellung in Berlin ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe im Jahr der Mathematik.
02.07.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der BundesregierungMit mathematischem Blick auf architektonische Meisterwerke spannen die rund 150 Exponate einen Bogen vom 16. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts: Sie sprechen von der rasanten Verbreitung mathematisch-architektonischer Kenntnisse durch die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern bis hin zur Einführung des metrischen Systems.
"Diese Ausstellung im Jahr der Mathematik bietet uns reichlich Gelegenheit, Mathematik neu zu entdecken. Hier wird die Schönheit der Mathematik greifbar!", stellte Bundesbildungsministerin Annette Schavan bei einer Vorabbesichtigung begeistert fest.
Vom 4. Juli bis 28. September 2008 kann die Sammlung in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besucht werden. Schavan schätzt den Ausstellungsort als bedeutende Schnittstelle von Wissenschaft und Bildung: "Bibliotheken entwickeln neue Formen der Vermittlung und leisten dadurch tagtäglich wichtige Pionierarbeit. Der Zugang zur Mathematik gelingt in dieser Ausstellung auf besonders anschauliche Weise."
Das Wissenschaftsjahr 2008 ermöglicht erstmals, einen "mathematischen Blick" auf die reichen Bestände der Architektursammlung der Kunstbibliothek zu werfen. Einige Werke kann man hier zum ersten Mal in ihrer mathematisch-architektonischen Bedeutung entschlüsseln.
Kontext:
Kunstbibliothek der Staatlichen Museen in Berlin
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