didacta TV mit dem ersten Messetag in 100 Sekunden
In Stuttgart hat heute die didacta 2011, die weltweit größte Bildungsmesse, ihre Tore geöffnet. Die Bildungsrepublik Deutschland im Kleinen finde man hier in Stuttgart auf der didacta 2011, mit diesen Worten eröffnete Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Morgen die Messe.
22.02.2011 Artikel<iframe title="YouTube video player" width="484" height="302" src="http://www.youtube.com/embed/UGWYKW8nl2w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> Die didacta erwartet in diesem Jahr mehr als 90.000 Besucher, das sind in der Mehrzahl Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen aber auch andere Interessenten, die in verschiedenen Bildungsbereichen von der Kita bis zur Erwachsenenbildung tätig sind. Ihnen zeigen fast 900 Aussteller Bewährtes und neu entwickeltes, von der Schulbank bis zum elektronischen Klassenzimmer, von der Fibel bis zum digitalen Lerngerät für unterwegs. Die didacta ist mit rund 2000 Veranstaltungen zugleich größte zentrale Weiterbildungsveranstaltung für Lehrer, Erzieherinnen, Ausbilder und Weiterbildner.
Ein besonderer Höhepunkt des ersten Tages war die von Bundesbildungsministerin Schavan auf der Messe gegründete Allianz für Bildung, die den Aufbau lokaler Bildungsbündnisse unterstützen und damit die Bildungschancen für alle Kinder verbessern will. Engagiert sind dort bislang 13 Organisationen. Aber es sollen noch mehr werden, denn diese Allianz sei offen für viele andere Partner, so die Ministerin.
Auf der Messe eröffnete die Elementarpädagogin Susanne Viernickel auch den seit Wochen ausgebuchten Kita-Kongress. Dabei erinnerte sie die Erwachsenen daran, dass Kinder nicht nur kleiner sind, sondern auch ganz anders leben und erleben. Daher sollten sich die Erwachsenen vor allem mit den für die Kinder wichtigen Entwicklungsthemen auseinandersetzen. Und beim Bündnis für frühkindliche Bildung wurde zu mehr Eigeninitiative bei der Planung von Kita-Plätzen für Kinder unter drei Jahren aufgerufen. Anstatt nur von Kommunen die Einrichtung von Kitas zu fordern, sollten Eltern daran denken, private Krippen zu errichten und Modelle mit Tagesmüttern zu durchdenken.
Von einem Bildungsschlaraffenland, das für viele Bildungseinrichtungen allerdings nicht bezahlbar sei, sprach im Zusammenhang mit der didacta der Lehrerverband VBE. Deshalb ist auch in der Bildungsrepublik Deutschland die Forderung nach mehr Geld für die Bildungsbereiche aktuell geblieben, so der Präsident des Didacta-Verbands Prof. Dr. Wassilios Fthenakis.
Weiterführende Links
- Homepage didacta 2011
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