Baden-Württemberg

Erster Technologietag der Landesagentur für Elektromobilität e-mobil BW

"Wir müssen heute die Mobilität von morgen planen. Die Elektromobilität ist dabei ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden, nachhaltigen Zukunftsplanung für das Automobilland Baden-Württemberg. Durch die Vernetzung aller Akteure auf dem Gebiet entstehen Chancen, die nicht nur den Innovations-, sondern auch den Produktionsstandort Baden-Württemberg weiter voranbringen. E-mobil BW leistet hier einen wichtigen Beitrag." Dies sagte Minister Professor Dr. Peter Frankenberg heute (26. November) anlässlich des 1. Technologietags zum Thema "Wachstumsmarkt Elektromobilität – Technologiewandel erfolgreich gestalten" der e-mobil BW im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

26.11.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Es sei eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Gesellschaft, Mobilität nachhaltig zu gestalten und die natürlichen Ressourcen zu schonen. Für das Automobilland Baden-Württemberg sei es besonders wichtig, dem Strukturwandel in der Automobilindustrie frühzeitig mit innovativen Lösungen zu begegnen. Die e-mobil BW habe die Aufgabe, eine ganzheitliche und ressortübergreifende Innovationsförderung zu verwirklichen, die dem komplexen Thema Elektromobilität gerecht wird, so der Minister.

"Elektromobilität bedeutet mehr, als nur den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor zu ersetzen. Auch Fragen der Verknüpfung von Mobilität mit intelligenten Energienetzen und neue Geschäftsmodelle durch innovative IT-Anwendungen spielen bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen eine wichtige Rolle."

Für die erfolgreiche Umsetzung von Elektromobilität sei es vor allem wichtig, Innovationen an den Grenzen der drei Disziplinen Automobil, Energie und Informationstechnik voranzutreiben, sagte e-mobil BW Geschäftsführer Franz Loogen.

Neben dem Wissenstransfer über Köpfe fördere das Land besonders den Technologietransfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die Unternehmen des Landes. Für den Bereich der Mobilität seien das das Robert-Bosch-Zentrum für Leistungselektronik, an dem die Universität Stuttgart und die Hochschule Reutlingen beteiligt seien, sowie das von der Daimler AG und dem Karlsruher Institut für Technologie, KIT, gegründete Projekthaus e-drive. Dort würde unter anderem an der Erforschung verbesserter Elektromotoren und leistungsfähigerer Batteriesysteme gearbeitet. Beide Initiativen würden vom Land maßgeblich unterstützt. Mit der Initiative zur Elektromobilität habe das Land einen deutlichen Schwerpunkt für die Entwicklung der Mobilität von morgen gesetzt. Im Mittelpunkt der Initiative stehe die Landesagentur e-mobil BW, so Wissenschaftsminister Frankenberg.

Online: www.e-mobilbw.de


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