Gelingende Integration muss Priorität genießen

Eine gelingende Integration ist die Voraussetzung dafür, dass die Mehrheitsbevölkerung und die Zuwanderer in Einklang zusammenleben, betonte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle mit Blick auf die aktuelle Diskussion.

12.10.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Überlegungen, die Anzahl der Zuwanderer in ein Land zu begrenzen, stellten keinen Bruch mit der christlich-abendländischen Tradition Europas dar. Vielmehr gehe es darum, Maßnahmen zur Integration daran auszurichten, dass das Miteinander wirklich gelingen könne. Dieses diene der Mehrheitsbevölkerung wie den Familien mit Migrationshintergrund. Dabei spielen die staatlichen Angebote etwa in Schulen, z.B. in der Sprachförderung, eine zentrale Rolle. Diese werden in Bayern intensiv angeboten. Minister Spaenle erwartet, dass sich die Zuwanderer selbst und deren Organisationen aktiv daran beteiligen und zu unserer demokratischen Grundordnung klar "Ja" sagen.

Bei Fragen der Zuwanderung müssen auch die Bedürfnisse des Landes, das Zuwanderer aufnimmt, berücksichtigt werden.

In der Asylfrage dagegen nimmt Deutschland auch aufgrund der historischen Vergangenheit eine besondere Verantwortung wahr.


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