Gemeindebund: "Ohne uns ist die Bildungsrepublik Deutschland nicht realisierbar"

(redaktion/NOZ) Wichtiger als Steuersenkungen sei ein Bildungs-Finanzpaket in Milliardenhöhe, erklärte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftführer des Städte- und Gemeindebundes, heute gegenüber der Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ.

26.08.2008 Artikel

Vor dem Bildungsgipfel bei der Bundeskanzlerin am 22. Oktober würden zwar immer neue Ankündigungen und Versprechen formuliert, "aber ein nachhaltiges Finanzierungskonzept für die Verbesserungen fehlt", bemängelte Landsberg. Und weiter: "Hier müssen Bund und Länder handeln." Denn aus eigener Kraft seien die Kommunen nicht in der Lage, weitere Anforderungen bei Personal oder Ausstattung von Schulen und Kindertagesstätten zu erfüllen.

Im Gespräch mit der Zeitung forderte Landsberg erneut eine Beteiligung der Städte und Gemeinden am Bildungsgipfel, der ohne deren Beteiligung sein Ziel verfehlen werde. Die Kommunen hätten eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung des Bildungsstandorts Deutschland, weil sie Verantwortung trügen für Kindergärten, Volkhochschulen, die sachliche Ausstattung der Schulen, das Bildungsklima und das damit verbundene familiäre Umfeld. "Ohne uns ist die Bildungsrepublik Deutschland nicht realisierbar", so Landsberg, und: "Wir wollen Verhandlungen auf Augenhöhe."


Weiterführende Links

  • Homepage Deutscher Städte- und Gemeindebund
  • Homepage Neue Osnabrücker Zeitung

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