GEW will weiter als Bildungsgewerkschaft starke Interessenvertreterin an Kitas, Schulen und Hochschulen sein
Am ersten Tag der Landesdelegiertenkonferenz der GEW Sachsen-Anhalt wählten die 111 Delegierten den bisherigen Landesvorsitzenden Thomas Lippmann wieder in diese Funktion. Er erhielt 92,5 Prozent der Stimmen.
26.11.2006 Sachsen-Anhalt Pressemeldung GEW Sachsen-AnhaltLippmann hatte in seiner einführende Rede auf Chancen Sachsen-Anhalts als Bildungsland hingewiesen. Dabei appellierte er an die Landesregierung, „jetzt noch gute Bildungsstandards unseres Bundeslandes nicht auf dem Altar der Finanzen“ des zu opfern. Er bezog sich dabei insbesondere auf die Kinderbetreuung und den Einsatz Pädagogischer Mitarbeiterinnen an den Schulen. Er betonte, dass die Umsetzung der Personalkonzepte von Finanzminister Bullerjahn für die Bildung im Lande eine Katastrophe wären.
Die GEW, so Lippmann, wird auch unter komplizierten finanziellen und demografischen Bedingungen nicht zulassen, dass die Folgen auf dem Rücken der Angestellten und Beamten des Landes ausgetragen werden.
Die GEW, so Lippmann, werde auch weiterhin als Bildungsgewerkschaft die Interessen von Schülern und Jugendlichen genau so wahrzunehmen wie die Interessen der Beschäftigten an Kitas, Schulen, Hochschulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen.
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