Impulse und Lösungen
Mehr als 70 000 Erzieherinnen, Lehrer, Aus- und Weiterbildner haben in den vergangenen fünf Tagen die didacta in Hannover besucht. Aussteller wie Besucher, so resümierte heute der Geschäftsführer des didacta Verbands, Reinhard Koslitz, waren mit der Messe sehr zufrieden. „Mehr als 40 000 Besucher haben die Weiterbildungsangebote der Messe genutzt, das zeigt die Stärke dieser Mischung aus Messe und Weiterbildung“, so Koslitz.
24.02.2006 Artikel10 000 Berufsschullehrer, 15 000 Erzieherinnen, viele Ausbildungsleiter und rund 40 000 Lehrer: In Hannover haben sich die Profis ausführlich über Bildung infomiert.
Große Zufriedenheit auch beim VdS Bildungsmedien, der gemeinsam mit dem didacta Verband die Messe ausrichtet. „Niedersachsen ist ein Land, in dem in den letzten zwei, drei Jahren im bildungsplotischen Sektor sehr viel passiert ist", so der Vorsitzende Dr. Gerd-Dietrich Schmidt. „Es ist vieles in Bewegung gekommen, es gibt neue Schulstrukturen, es gibt eine neue Lernmittelfinanzierung, neue Kerncurricula. Die Lehrer sind sehr interessiert an neuen Unterrichtsmaterialien, sie sind sehr offen: Kurzum, für die Branche der Schulbuchverlage kann ich sagen, dass wir sehr zufrieden sind.“
Auch der Hochschultag, in diesem Jahr erstmals auf der didacta angeboten, war ein voller Erfolg, wie Reinhard Koslitz vom didacta Verband erklärte: „Damit haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen. Wir werden den Bereich ausbauen, und versuchen, Schulabgangsklassen für die didacta zu interessiern, die die Messe als Informationspool nutzen können. Wir wollen jetzt schon die Universitäten einladen, an der didacta 2007 in Köln teilzunehmen.“
Nur Gutes wissen auch die einzelnen Aussteller zu berichten. „Hier wurden viele Bildungsthemen aufgegriffen und auch durchaus kontrovers diskutiert. Das zeigt die Impulse, die von einer Bildungsmesse ausgehen können," betont Peter Kniep von der Westermann Gruppe und verweist auf den Referandartag am Mittwoch. Und weiter: „Die jungen Lehrer und Referendare haben vieles von uns an Lösungen erwartet, aber auch viele Impulse gegeben.“
Auf intensive Gespräche zwischen Verlag und Lehrern setzt auch Wolf-Rüdiger Feldmann vom Cornelsen Verlag: „Die Lehrer kommen sehr gezielt und verweilen lange bei uns. Es fanden viele intensive Beratungsgespräche statt und wir haben gemerkt, dass unsere Unterrichtskonzepte sehr gut ankommen. Diese Resonanz ist für uns extrem wichtig, denn wir können neue und gute Unterrichtsideen nur entwickeln, wenn wir wissen, was die Lehrer brauchen.“
"Besonders die neuen Kerncurricula und die Implementierung der KMK-Bildungsstandards", berichtet Karl Slipek vom Klett Verlag, "haben in diesem Jahr das Interesse der Lehrerinnen und Lehrer geweckt."
Auch Martin Seebohn, der auf der Messe für den noch relativ jungen Schulbuchverlag Duden Paetec spricht, berichtet vom intensiven Austausch zwischen Verlag und Lehrern. „Die Marke Duden strahlt Seriösität und Stabilität aus und die Lehrer hier auf der Messe sind sehr interessiert an ausführlichen Informationen und an unserem Angebot.“
Nach der Messe ist vor der Messe: Zeit und Ort der nächsten didacta stehen schon fest. Sie findet von Dienstag, 27. Februar, bis Samstag, 3. März 2007 in Köln statt. Denn die didacta wird auch weiterhin routieren, bestätigt Dr. Gerd-Dietrich Schmidt: „Wir haben in den letzten Jahren damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Denn es ist wichtig, dass wir zu den Entscheidern kommen und das sind die Erzieherinnen und Lehrer. Wir wissen, dass die meisten Besucher aus 100 bis 150 Kilometer Umkreis kommen und deswegen wird die didacta eine Wandermesse bleiben.“
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