Kultusminister erinnert an 17. Juni 1953

Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) erinnert anlässlich des 54. Jahrestages des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR an die Verantwortung der Schulen bei der Demokratieerziehung: "Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten. Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler in den jungen Ländern ist es wichtig, sich intensiv mit der DDR-Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei steht kaum ein Tag so für das Streben nach Freiheit wie der 17. Juni 1953. Er zeigt, dass das kostbare Pflänzchen der Demokratie jeden Tag erneut gepflegt werden will. In den Thüringer Lehrplänen für Geschichte und Sozialkunde wird dem 17. Juni daher auch der gebührende Stellenwert eingeräumt."

15.06.2007 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

"Unsere Demokratie lebt vom Wissen um ihren Wert sowie dem daraus folgenden aktiven Engagement. Das gilt, wenn man entschieden Extremisten entgegentritt, wie neulich zum 1. Mai in Jena oder in Erfurt. Es gilt aber auch für die kleinen Schritte des Miteinanders im demokratischen Meinungsfindungs- und Gestaltungsprozess – im Thüringer Landtag genauso wie in den kommunalen Parlamenten bis hin zur Mitwirkung in den unterschiedlichen Gremien der Schule", so der Minister abschließend.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden