Kultusminister Schneider eröffnet am Montag, den 26. Mai in Ingolstadt die Bildungskonferenzen

Am Montag, 26. Mai, um 16.30 Uhr eröffnet Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider mit einer Bildungskonferenz in Ingolstadt eine Reihe von Veranstaltungen, mit denen er und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler mit den Bürgern intensiv in den Dialog treten werden. Kultusminister Schneider will dabei mit den Bürgern ihre Anliegen und ihre Erfahrungen mit dem Bildungswesen diskutieren.

23.05.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung im oberbayerischen Ingolstadt steht die berufliche Bildung und die Zielsetzung des Ministers, die Durchlässigkeit des bayerischen Schulwesens weiter auszubauen, ganz nach seinem Motto "Kein Abschluss ohne Anschluss". Die Veranstaltung findet in der Berufsschule I in Ingolstadt in der Adolf-Kolping-Straße 11 statt und wird von Antenne-Bayern-Moderatorin Angelika Demmerschmidt moderiert.

Der Bildungskonferenz, zu der Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, sowie interessierte Bürger eingeladen sind, beginnt um 16.30 Uhr. Voraus geht eine Telefonaktion mit dem Donaukurier ab 14 Uhr, sowie ein Schulbesuch der Staatlichen Berufsschule I. Bei diesem führt Minister Schneider Gespräche mit Lehrern, Eltern und Berufsschülern.

Wünsche und Anliegen der Bürger im Focus

Bis Juli laden Minister Schneider und Staatssekretär Sibler in allen Regierungsbezirken zu Bildungskonferenzen ein. Dabei stehen die aktuelle Bildungspolitik des Freistaats und die Perspektiven, die sie den Kindern und Jugendlichen im "Bildungsland Bayern" eröffnen, ebenso im Mittelpunkt wie Anliegen und Wünsche der Bürger.

Berufliche Oberschule, Berufsschule plus und Meisterstudium

Kultusminister Schneider ist es wichtig, dass jeder Schüler nach seinem Grundsatz "Kein Abschluss ohne Anschluss" einen Weg bis zum Hochschulzugang beschreiten kann. Dabei setzt der Minister vor allem auf die Berufliche Oberschule. Im kommenden Schuljahr können Schülerinnen und Schüler in Bayern flächendeckend über die Berufliche Oberschule die fachgebundene und die allgemeine Hochschulreife erwerben. Bei dem Projekt Berufsschule Plus können Berufsschüler parallel zur Ausbildung auch die Fachhochschulreife erwerben. Dass jeder Meister und Techniker an einer Fachhochschule studieren kann, unterstreicht die Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung.

Kräftige Investitionen ins Bildungsland Bayern

2245 zusätzliche Lehrerstellen, um große Klassen abzubauen und den Unterricht zu sichern, 175 zusätzliche Standorte gebundener Ganztagsklassen an Hauptschulen, erstmals 30 Standorte gebundener Ganztagsklassen an Förderschulen und eine zukunftsweisende Weiterentwicklung des achtjährigen Gymnasiums zum kommenden Schuljahr - dies sind für Kultusminister Siegfried Schneider wichtige Bausteine, um den Grundsatz seiner Bildungspolitik "Im Mittelpunkt steht das Kind" im kommenden Schuljahr weiter voranzubringen.


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