Nutzer nominieren ihre Ratgeber für den "klicksafe-Preis" / Einsendeschluss verlängert bis 5. September

Unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird in diesem Jahr der "klicksafe Preis für Sicherheit im Internet" verliehen. Für die Nominierungen sorgen jetzt auch die Internet-Nutzer selbst: Sie sind aufgerufen, herausragende Projekte, die sich um das Thema Onlinesicherheit verdient machen, für die renommierte Auszeichnung vorzuschlagen - ganz gleich, ob Buch, Internetportal, Seminarreihe oder TV-Beitrag. Der Wettbewerb wird von der EU-Initiative "klicksafe" in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen durchgeführt.

31.08.2007 Pressemeldung klicksafe.de c/o Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz

Computerspiele boomen und die Vernetzung der Medien schreitet immer schneller voran. Wenn in diesen Tagen die internationale Computerspiel-Messe Games Convention neue Rekordzahlen vermeldet und auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) eine neue Generation Internet tauglicher Handys präsentiert wird, ist auch die Medienkompetenz-Initiative "klicksafe" dabei. Als Netzwerk bündelt "klicksafe" (www.klicksafe.de) Angebote, die sich für mehr Sicherheit im Internet einsetzen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat die Schirmherrschaft für den "klicksafe Preis" und die "klicksafe "-Kinokampagne zum Safer Internet Day übernommen.

Aufruf an alle Internet-Nutzer: Welche Angebote sollen mit dem "klicksafe-Preis" ausgezeichnet werden?

Als Wettbewerbsbeiträge für den "klicksafe Preis" kommen zum Beispiel geschützte Angebote für bestimmte Zielgruppen (z.B. für jüngere Kinder), moderierte Chats und Foren, die eine sichere Internetnutzung gewährleisten, in Frage. Auch Verbraucher- und Datenschutz-Angebote, die die Nutzung der Neuen Medien vermitteln sowie Medienkompetenzprojekte, die den Umgang mit bestimmten Nutzungsformen thematisieren, können den "klicksafe Preis" gewinnen. Gleiches gilt für Film-, Fernseh-, Zeitungs- oder Zeitschriftenbeiträge sowie Buchpublikationen und pädagogische Ratgeber zur sicheren Nutzung des Internets. Die Bewerbungsfrist für die Wettbewerbsteilnehmer läuft noch bis zum 5. September 2007. Angesprochen sind sowohl öffentliche Einrichtungen und Organisationen als auch Privatpersonen, Unternehmen und Initiativen.

Die Stiftung Digitale Chancen bewertet in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten die Wettbewerbsbeiträge. Eine Fachjury wird anschließend auf dieser Basis die Besten in zwei Kategorien prämieren: Der "klicksafe Preis für Sicherheit im Internet" ist ausgeschrieben für Angebote mit den Zielgruppen Kinder/Jugendliche und Erwachsene. Zu den Bewertungskriterien zählen u.a. die fachliche und inhaltliche Qualität sowie Nachhaltigkeit und Reichweite. Rein technische Lösungen, Hard- und Softwareprodukte, sind nicht teilnahmeberechtigt. Bewerbungen und Vorschläge können online per Webformular über www.klicksafe.de und unter www.digitale-chancen.de/klicksafepreis eingereicht werden. Die Preisverleihung findet im Herbst diesen Jahres statt.

Die Gewinner des "klicksafe Preises" werden die Auszeichnung aus den Händen des Kulturstaatsministers Bernd Neumann erhalten, dessen Haus auch gerade die Aktion "Ein Netz für Kinder" auf den Weg gebracht hat. Deutschland müsse beim Thema Onlinesicherheit mit gutem Beispiel voran gehen, so der Kulturstaatsminister, auf dessen Initiative hin der preisgekrönte klicksafe-Spot "Wo ist Klaus?" anlässlich des Safer Internet Day Anfang 2007 bundesweit in den Kinos lief. Während der Internationalen Funkausstellung (31.8. - 05.09.2007) läuft der Spot auf mehreren Screens in der Berliner Innenstadt.

Der "klicksafe Preis für Sicherheit im Internet" wurde 2006 ins Leben gerufen. Er wird in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. Die Stiftung Digitale Chancen www.digitale-chancen.de, Ansprechpartnerin: Katharina Kunze, Tel. 030-43727740) ist Kooperationspartner im "klicksafe"-Netzwerk für mehr Internetsicherheit.

Die Initiative "klicksafe" www.klicksafe.de ist ein Projekt im Rahmen des "Safer Internet Programme" der Europäischen Union. Es wird von einem von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz koordinierten Konsortium getragen. Diesem gehören neben der LMK www.lmk-online.de die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) www.lfm-nrw.de sowie das ecmc Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH www.ecmc.de an.


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