didacta-Themendienst

"Schule ist ein Spiegelbild der Gesellschaft"

Inklusion, digitaler Wandel, Integration von Flüchtlingskindern: Die Bildungslandschaft steht vor vielfältigen Herausforderungen. Im Vorfeld der didacta 2016 spricht Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und stellvertretende Ministerpräsidentin, über Potenziale und zukünftige Aufgaben, um den Bildungsbereich erfolgreich aufzustellen.

10.02.2016 Artikel
  • © Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und stellvertretende Ministerpräsidentin

Frau Löhrmann, was sind für Sie die aktuell wichtigsten Themen für die Bildungspolitik in NRW?

Nordrhein-Westfalen ist eines der Bundesländer, das im Moment am meisten schutzsuchende Menschen aufnimmt. Und natürlich ist die Beschulung der Kinder und Jugendlichen aus den Fluchtgebieten für den Bildungsbereich ein ganz wichtiges Thema. Die Schulen meistern diese große Herausforderung bislang mit großartigem Engagement, und als Land investieren wir stark in die Integration – so haben wir in 2015 und 2016 insgesamt 5.766 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. Für den Bildungsbereich sind außerdem auch die gesamtgesellschaftlich relevanten Themen Inklusion oder Lernen im digitalen Zeitalter aktuell.

Wie sollen die vielen Flüchtlinge angemessen ins Bildungssystem integriert werden?

Gerade zu Beginn ist die Sprachförderung wichtig, dafür gibt es in unseren Schulen oftmals gesonderte Fördergruppen mit speziell geschulten Lehrkräften. Wir sind diesbezüglich in Nordrhein-Westfalen sehr gut aufgestellt, weil wir seit 2009 in der Lehrerausbildung das verpflichtende Modul "Deutsch als Zweitsprache" haben. Wir waren damit damals die Ersten bundesweit. Und wie in allen gesellschaftlichen Bereichen gilt auch für die Bildung: Je früher wir die Integration angehen, desto wirkungsvoller wird sie. Besonders in den Schulen sind die Voraussetzungen dafür strukturell gut. Integration läuft hier mitunter im Eiltempo. Die jungen Menschen sind offen, gehen aufeinander zu, helfen sich gegenseitig. Das ist keine graue Theorie, sondern gelebte Vielfalt. Das bekommen wir direkt aus den Schulen zurückgemeldet, auch ich persönlich bei meinen Schulbesuchen.

Inzwischen haben Studien gezeigt, dass die Einführung von G8 nicht unbedingt mehr Stress und schlechtere Bildung bedeutet. Stattdessen fühlen sich Schüler und Studenten laut den Untersuchungen zunehmend gesellschaftlichem Leistungsdruck ausgesetzt. Welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen, um diesem Phänomen entgegenzuwirken?

Es ist ein erster wichtiger Schritt, dass dieser Aspekt heute nicht mehr so eindimensional betrachtet wird. Leistungs- und Zeitdruck charakterisiert unsere Gesellschaft inzwischen in vielen Lebensbereichen und wird auch in die Schule hereingetragen. Viele Erwartungen, die junge Menschen auf ihren Schultern als Belastung spüren, resultieren auch aus dem persönlichen Umfeld und aus Idealbildern der zudem immer stärker digital vernetzten Gesellschaft. Dagegen lässt sich natürlich nicht einfach ein Maßnahmenpaket schnüren, wohl aber gegensteuern, wo es möglich und nötig ist. So haben wir zuletzt in NRW zum Beispiel für das G8 etliche Erleichterungen am Runden Tisch erarbeitet und beschlossen, die bereits in den Schulen umgesetzt werden. Vollkommen ohne Leistung wird es andererseits auch niemals gehen. Schule ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, sie muss fordern, darf aber nicht unter- oder überfordern. Dafür steht auch das Leitbild der individuellen Förderung.

Nun gibt es in NRW seit fast zwei Jahren einen Rechtsanspruch für Kinder mit Förderbedarf auf Unterricht an einer Regelschule. Was muss noch getan werden, um den Anpassungsprozess voranzutreiben?

Die Umsetzung der Inklusion ist eine Generationenaufgabe mit vielen Anforderungen und Veränderungen. Inklusives Lernen lässt sich nicht per Knopfdruck von heute auf morgen in jeder Schule umsetzen. Dass in Nordrhein-Westfalen mittlerweile jedes dritte Kind mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung eine allgemeine Schule besucht, ist auch nicht das alleinige Ergebnis der letzten zwei Jahre. Es gibt Schulen in NRW, die schon seit vielen Jahren inklusiv beschulen. Wir fangen also nicht bei null an, sondern haben mit dem ersten Gesetz zur schulischen Inklusion Voraussetzungen geschaffen, die uns die UN-Behindertenrechtskonvention vorgibt: Jedes Kind hat das Recht auf einen Platz an einer allgemeinen Schule. Wichtig ist eine gute Fort- und Weiterbildung. In NRW wird Inklusion nun auch verbindlicher Teil der Lehrerbildung.

Der Begriff Inklusion umfasst ja nicht nur gemeinsames Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung, sondern auch ein Lernen in und durch Vielfalt. Sollte nicht zum Beispiel auch gemeinsames Lernen von Kindern mit unterschiedlichen Lernniveaus stärker gefördert werden?

Ja, natürlich. Wir haben in NRW das Recht auf individuelle Förderung sogar im Schulgesetz verankert, direkt im ersten Paragraphen. Der Grundgedanke ist der: Kinder und Jugendliche bringen unterschiedliche Lernvoraussetzungen mit, das ist aber noch keine Aussage über ihr Lernpotenzial. Nur weil zum Beispiel jemand langsamer lernt, ist er oder sie nicht zugleich auch weniger intelligent als andere. Es gilt, die Potenziale jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers nach besten Möglichkeiten zur Entfaltung zu bringen. Darauf richtet die Landesregierung ihre schulpolitischen Maßnahmen aus: etwa in der Fort- und Weiterbildung, in der Lehrerausbildung, in der Qualitätsanalyse oder durch den Referenzrahmen Schulqualität. Und auch durch die Sekundar- und Gesamtschulen, die das längere gemeinsame Lernen in den Mittelpunkt rücken und damit Bildungswege länger offen halten.

Manche Eltern schicken ihre Kinder lieber auf Förderschulen, weil sie sich besser auf deren spezielle Bedürfnisse einstellen könnten. Wie überzeugen Sie diese Eltern von Ihrer Idee eines inklusiven Schulsystems?

Wir müssen niemanden überzeugen oder überreden. In Nordrhein-Westfalen haben die Eltern die freie Schulwahl. Sie kennen ihre Kinder am besten, und wenn sie diese auf einer Förderschule besser aufgehoben sehen, dann ist das vollkommen in Ordnung. Interessant ist das Wachsen der Inklusion von unten: Wer eine inklusive Kita erfahren hat, will dies auch in der Grundschule und in der weiterführenden Schule. So wird Inklusion mehr und mehr zur Normalität.

Gibt es ein Vorbild für den Bereich Inklusion, an dem sich Deutschland orientieren kann?

Von den skandinavischen Ländern oder auch von Kanada können wir ganz gewiss einiges lernen. Vor allen Dingen, dass Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen aufgehen kann und als normal angesehen wird. Man darf bei solchen Betrachtungen aber nicht den Fehler machen, zu glauben, dass man Strukturen anderer Länder einfach eins zu eins auf das eigene Land übertragen kann. Selbst bei uns sind die Unterschiede in den einzelnen Bundesländern groß. Deshalb ist der Föderalismus in der Bildungspolitik auch richtig. Es schauen übrigens viele Bundesländer auf die aus dem Rechtsanspruch folgenden Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen, da sie selber noch vor dieser Aufgabe stehen, die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Wichtig ist immer der Austausch von Erfahrungen auf allen Ebenen. Das heißt: Wir müssen den Blick über den Tellerrand hinaus richten, aber wir lernen auch viel durch unsere eigenen Erkenntnisse. Deshalb ist uns in NRW der ständige Austausch mit den Kommunen, Schulträgern und Schulen auch so wichtig. Und die vielen Preise, die NRW-Schulen in diesem Bereich schon erhalten haben, zeigen: Inklusion gelingt!

Als Präsidentin der KMK 2014 gehörte der Ausbau außerschulischer Lernorte zu Ihren Arbeitsschwerpunkten. Warum ist es so wichtig, vermitteltes Wissen für Schüler greif- und erlebbar zu machen?

Das ist natürlich grundsätzlich wichtig für nachhaltiges und ganzheitliches Lernen. Dazu tragen außerschulische Lernorte in idealer Weise bei und geben besondere Impulse. Ich erlebe das sogar als Schulministerin bei meinen Vor-Ort-Besuchen. Im "Energeticon" in Alsdorf zum Beispiel kann man das Thema Energie in Experimenten praktisch und sinnlich erleben. Bereits seit fünf Jahren begleite ich zum Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar Schülergruppen bei ihrem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz. Gerade Erinnerungskultur ist prädestiniert für außerschulisches Lernen: Wissen wird erlebbar und auch überprüfbar, wenn Geschichte und Geschichten an relevanten Orten und durch Persönlichkeiten vermittelt werden. So sind etwa die Gräueltaten des Nationalsozialismus nirgendwo so intensiv spürbar wie in einem ehemaligen Konzentrationslager. Anschließend berichten Schülerinnen und Schüler, dass sie zwar keine persönliche Schuld haben, aber die Verantwortung und Verpflichtung dafür spüren, dass so etwas nie wieder geschehen darf.

Welche Bedingungen müssen geschaffen werden, um Kindern nachhaltiges Lernen außerhalb der Schule zu ermöglichen?

Wir müssen Freude am Lernen vermitteln. Und dass es uns, und zwar uns ganz persönlich, nützt, wenn wir Wissen und Kompetenzen erwerben. Der Spruch "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir" ist zwar etwas abgedroschen, aber letztlich trifft er den Kern. Schule hat das Ziel, den jungen Menschen das Rüstzeug für ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft an die Hand zu geben. Und ja, dazu trägt auch bei, wenn die Aufgabe darin besteht, Schiller zu analysieren und eine Kurvendiskussion durchzuführen. Erlernt werden Abstraktion und Techniken des Denkens, die für ein glückliches und erfolgreiches Leben immer wichtig sind. Wenn wir es schaffen, in unseren Schulen auch diese Sinnhaftigkeit des Lernens zu verdeutlichen, davon bin ich überzeugt, ist auch das Lernen außerhalb der Schule für viele Kinder und Jugendliche besonders bereichernd, intensiv und anregend.

Ein wichtiges Schwerpunktthema der diesjährigen Messe ist digitales Lernen. Wird Deutschland als Bildungsstandort nicht abgehängt, wenn wir dafür nicht bald die notwendigen Voraussetzungen an deutschen Schulen schaffen?

Deutschland würde nur dann als Bildungsstandort abgehängt, wenn es die Bildung an sich vernachlässigen würde. Davon kann meines Erachtens angesichts der vielen Investitionen gerade im Bildungsbereich keine Rede sein – und da spreche ich an dieser Stelle auch aus meiner Erfahrung als ehemalige Präsidentin der Kultusministerkonferenz für alle Bundesländer. Digitale Bildung ist für einen modernen Unterricht auf Höhe der Zeit ohne Zweifel wichtig, aber: Digitale Lernmittel sind Instrumente, eine weitere Möglichkeit des Lernens und müssen immer in pädagogischen Konzepten eingebettet sein. Oder anders ausgedrückt: Ein hoher Digitalisierungsgrad ist noch kein Indikator für eine qualitativ hochwertige Bildung – jedoch zeichnet sich eine qualitativ hochwertige Bildung dadurch aus, wenn sie auch die Chancen der neuen Medien für das Lehren und Lernen nutzt. Daran arbeiten wir in Nordrhein-Westfalen sehr intensiv und beständig.

Mit unterschiedlichen Modellprojekten, zum Beispiel der Einführung von Programmieren als Unterrichtsfach an Grundschulen, wollte NRW Vorreiter im digitalen Wandel werden. Wurde das Ziel erreicht?

In Nordrhein-Westfalen vollzieht sich der digitale Wandel auf vielen Ebenen. Bildung und Schule sind nur ein Bereich, und wir nehmen hier in der Tat in vielerlei Hinsicht bereits eine beispielgebende Rolle ein. So hat etwa unser "Medienpass NRW", eine Art Medienbildungsführerschein, im letzten Jahr den Deutschen Bildungsmedienpreis "digita" gewonnen. Wir erproben gemeinsam mit Universitäten das Pilotprojekt "Informatik an Grundschulen", in dem Grundschullehrkräfte an interessierten Schulen darauf vorbereitet werden, unter wissenschaftlicher Mitarbeit entwickelte Informatik-Module in ihrem Unterricht einzusetzen. Außerdem bieten wir Lehrerinnen und Lehrern Zugriff auf die "learn:line NRW", einen riesigen Datenpool mit inzwischen rund 30.500 frei verfügbaren Lernmitteln. Und dass wir an fast 20 Weiterbildungskollegs die Möglichkeit bieten, ein Abitur online zu machen, hat nicht zuletzt bereits das Interesse anderer Bundesländer geweckt. Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.

Inklusion, digitaler Wandel, Integration von Flüchtlingskindern in deutsche Schulen … Mutet die Politik ihren Lehrkräften nicht zu viel zu?

Wir legen Veränderungsprozesse, wo es möglich ist, natürlich längerfristig an und begleiten sie durch Unterstützungsmaßnahmen. Wir wissen: Bildung schafft Zukunft, aber nicht jede Herausforderung ist von langer Hand planbar. Niemand hätte vor einigen Jahren gedacht, dass uns heute die Flüchtlingssituation so stark beschäftigen würde. Plötzlich sind alle gefordert, die Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen, aber auch viele Menschen in anderen Institutionen: Denken Sie nur an die Beschäftigten in den Kitas, Arbeitsämtern, Hochschulen, Jugendämtern, Volkshochschulen oder ganz allgemein im gesamten kommunalen Verwaltungsbereich. Als Schulministerium ist es unser Anspruch, unsere Schulen bestmöglich zu unterstützen – zum Beispiel mit den zusätzlichen Ressourcen für das Recht auf Bildung der Flüchtlingskinder. Aber wenn wir aktuell einen Blick auf die Schulen werfen, stellen wir fest, dass die Lehrkräfte und Schulleiterinnen und Schulleiter die Integration von Kindern und Jugendlichen aus den Fluchtgebieten bislang hervorragend meistern. Schule war schon immer ein Ort, der ziemlich früh den gesellschaftlichen Wandlungsprozessen unterliegt und sie zugleich mitgestaltet. Ich glaube, dass gerade unsere Lehrerinnen und Lehrer geübt und prädestiniert für neue Herausforderungen sind.

Fünf Schwerpunkte auf der didacta 2016 in Köln bilden die Themen Flüchtlinge, Inklusion, digitales Lehren & Lernen, Lernatmosphäre sowie Selbstverständnis und Profession. Informieren Sie sich vor Ort über die aktuellen Diskussionen:

Inklusion

Forum Bildung
Inklusion: Der europäische Blick
Diskussion mit Ministerin Sylvia Löhrmann, Dr. Thomas Barow, Universität Göteborg, u.a.
19. Februar
10:30 Uhr – 11:45 Uhr
Halle 6, Stand E 50/F 51
Veranstalter: Verband Bildungsmedien e. V.

Sonderschau
Wege zur Inklusion – Teilhabe am Leben
Täglich
09:00 Uhr – 18:00 Uhr
Halle 8, Stand E 40/F 45
Veranstalter: Didacta Verband der Bildungswirtschaft

Flüchtlinge

Forum Berufliche Bildung
Flüchtlinge in Deutschland: Chancen für die berufliche Bildung
16. Februar 2016
12:15 Uhr – 13:15 Uhr
Halle 9, Stand A 36/B 39
Veranstalter: Didacta Verband der Bildungswirtschaft / Verband Bildungsmedien e. V.

Forum Berufliche Bildung
Interview: Qualifizierte Zuwanderung: Wie kann sie gelingen?
Hans Peter Wollseifer, Zentralverband des Deutschen Handwerks
17. Februar 2016
11:30 Uhr – 12:00 Uhr
Halle 9, Stand A 36/B 39
Veranstalter: Didacta Verband der Bildungswirtschaft / Verband Bildungsmedien e. V.

Digitales Lehren & Lernen

Forum Bildung
"Bildung 4.0: Wer begleitet unsere Schüler/-innen in die digitale Zukunft?"
19. Februar 2016
13:30 Uhr
Forum Bildung, Halle 6, Stand E 50/F 51
Veranstalter: Verband Bildungsmedien e. V.

Forum berufliche Bildung
Digitale Fitness: Welche Kompetenzen benötigen Ausbilder/innen und Lehrkräfte in Zukunft?
16. Februar 2016
13:30 Uhr – 14:15 Uhr
Forum Berufliche Bildung, Halle 9, Stand A 36/B 39
Veranstalter: Didacta Verband der Bildungswirtschaft / Verband Bildungsmedien e. V.

Außerschulisches Lernen

Kita-Seminar: Wie Räume die Entwicklung der Kinder prägen - Bildungsorte in Reggio Emilia
16. Februar 2016
10:00 Uhr – 11:30 Uhr
Congress Centrum Nord Rheinsaal
Veranstalter: Didacta Verband der Bildungswirtschaft / Verband Bildungsmedien e. V.

Sonderschau
Wald bildet. Nachhaltig.
16. - 20. Februar 2016
09:00 Uhr – 18:00 Uhr
Halle 7, Stand C 50/D 51
Veranstalter: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e. V.
Weitere Informationen unter: www.sdw.de


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