Kleist-Jahr 2011

Start des neuen Internet-Portals zu Heinrich von Kleist leitet Kleist-Jahr 2011 ein

Anlässlich des 200. Todestages von Heinrich von Kleist im Jahr 2011 geht am kommenden Montag das nationale "Kleist-Portal" online. Es wird aus dem Etat von Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit insgesamt 145.000 Euro finanziert und leitet das "Kleist-Jahr 2011" ein.

16.07.2010 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte dazu: "Der Bewahrung und Pflege des literarischen Erbes von Heinrich von Kleist kommt gerade im Kleist-Gedenkjahr 2011 eine besondere Bedeutung zu. Ich freue mich deshalb sehr, dass es mit finanzieller Unterstützung meines Hauses gelungen ist, sein Schaffen in einem anspruchsvollen, unterhaltsamen und gerade auch an den Lesernachwuchs gerichteten neuen Internet-Portal für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Was Heinrich von Kleist an Sprachmacht und an künstlerischem Formwillen in seinem Werk hinterließ, ist für die deutsche Literatur bis heute außerordentlich bedeutsam. Die Initiative für ein Kleist-Portal, das nicht nur die Veranstaltungen des Gedenkjahres 2011 bekannt macht, sondern auf eine enge Zusammenarbeit von Kleist-Museum und Kleist-Gesellschaft setzt, ist ein wichtiges Zukunftsprojekt für die Auseinandersetzung mit seinem Werk. Ich wünsche dem Portal regen Zuspruch und eine große Nutzergemeinde."

Im Gedenkjahr 2011 werden zudem durch zahlreiche Veranstaltungen, wie Theaterinszenierungen und eine kulturgeschichtliche Sonderausstellung die Bedeutung und Aktualität des literarischen Erbes Heinrich von Kleists einem breiten Publikum vermittelt. Die zum Ressortbereich des Kulturstaatsministers gehörende Kulturstiftung des Bundes unterstützt kleistbezogene Projekte mit einem Gesamtbetrag von 2 Millionen Euro.

Das Internet-Portal wurde gemeinschaftlich vom Kleist-Museum Frankfurt (Oder) und der Kleist-Gesellschaft Berlin konzipiert und entwickelt. Über das Jahr 2011 hinaus soll es allen "Kleist-Partnern" als zentrale Plattform zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen unter: heinrich-von-kleist.org


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