Wie Inklusion in der Schule gelingen kann und warum manche Versuche scheitern

Inklusion erfordert nicht nur den Blick auf das einzelne Kind, auf die Klasse oder spezielle Lehrmethoden. Sie erfordert den Blick aufs Ganze: auf die Schulgemeinde, die Familien, das Arbeitsleben, eben auf alle Bereiche, in denen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam leben und lernen. Das Buch "Wie Inklusion in der schule gelingen kann – und warum manche Versuche scheitern" will zeigen, dass Inklusion trotz der zahlreichen Hürden und dem offenbar hohen Frustfaktor der Lehrer gelingen kann.

28.10.2015 Pressemeldung Julius Beltz GmbH & Co KG
  • © Christoph Boeckheler

Die Bildungsjournalistin Katja Irle hat Experten aus unterschiedlichen Bereichen befragt: Pädagogen, Erziehungswissenschaftler, die Mutter eines behinderten Kindes, einen Kabarettisten und einen Schriftsteller. Jeder schildert die Umsetzung der Reform aus seiner eigenen Perspektive. Dabei wird klar, welche Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem noch getan werden müssen, welche Herausforderungen und Risiken bestehen und wo die Konfliktlinien verlaufen.

Mit Interviews und Beiträgen von:

  • Christina Lang-Winter, Schulleiterin, deren Schule in einem sozialen Brennpunkt von der Inklusion enorm profitiert hat.
  • Michaela Rastede, Sonderpädagogin, die beschreibt, wie ihre Schule Talente erkennt – bei Kindern mit besonderem Förderbedarf genauso wie bei Hochbegabten.
  • Kersten Reich, Bildungsforscher und Didaktiker, der Bausteine für einen inklusiven Unterricht liefert.
  • Rainer Schmidt, Kabarettist, selbst körperbehindert, der Heiteres bis Absurdes aus seiner eigenen Schulzeit berichtet.
  • Heinz Klippert, Unterrichtsentwickler, der auf eine chronische Überforderung bei den Lehrern aufmerksam macht und den Ursachen auf den Grund zu gehen versucht.
  • Hans Wocken, Erziehungswissenschaftler, der darüber aufklärt, dass die behinderten Kinder bisher so gut wie gar nicht von der Inklusion profitiert haben.
  • Dagmar Hänsel, Erziehungswissenschaftlerin, die davor warnt, dass Inklusion im deutschen Schulsystem auf einen massiven Ausbau sonderpädagogischer Förderung anstelle eines gemeinsamen Unterrichts hinauslaufen könne.
  • Tina Stahlschmidt, Mutter eines behinderten Kindes, die beobachten musste, wie ihr Sohn Max in der Regelschule zum Außenseiter wurde.
  • Peter Härtling, Autor des berühmten Kinderromans "Hirbel", der aus einem literarischen Blickwinkel die Inklusionsbemühungen in Deutschland bewertet.
  • Bernd Ahrbeck, Erziehungswissenschaftler, der vor einem allzu radikalen Inklusionsverständnis warnt.
  • Andreas Hinz, Integrationspädagoge, Michael Töpler, Vorsitzender des Bundeselternrats und Rainer Starke vom Deutschen Philologenverband, die über die Umsetzung von Inklusion in den Gymnasien diskutieren.
  • Joachim Schulte, Lehrer, für den Inklusion auch die Akzeptanz sexueller Vielfalt meint.

Weitere Informationen, kontroverse Standpunkte und Tipps zur Umsetzung von Inklusion in der Schule finden Sie unter www.facebook.de/inklusion.schule

Katja Irle
Wie Inklusion in der Schule gelingen kann – und warum manche Versuche scheitern
Interviews mit führenden Experten
141 Seiten; ISBN 978-3-407-25724-6
Euro 16,95

Ansprechpartner

Julius Beltz GmbH & Co KG
Werderstraße 10
69469 Weinheim
Web: http://www.beltz.de

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