"Vor drei Wochen hat in Sachsen das neue Schuljahr erfolgreich begonnen. Das ist in erster Linie der engagierten Vorbereitung der Lehrerinnen und Lehrer geschuldet. Der erneute drastische Rückgang der Schülerzahlen - im laufenden Jahr haben wir 28.000 Schülerinnen und Schüler weniger als im Vorjahr - hat dazu geführt, dass nicht an allen Schulen eine Eingangsklasse gebildet werden konnte. Das müssen wir als Realität zur Kenntnis nehmen. Selbstverständlich bin ich jederzeit gesprächsbereit, wenn es darum geht, vor Ort zukunftsgerichtete Lösungen bei der Klassenbildung zu finden. Das geht nur gemeinsam mit den Schulträgern." So kommentiert der sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, die für Donnerstag, 9. September, geplante Protestveranstaltung zum Thema Klassenbildung. "Entgegen der Behauptungen des Veranstalters", so der Minister weiter, "engagiert sich der Landeselternrat keineswegs bei dieser Protestaktion, sondern hat sich im Gegenteil ausdrücklich davon distanziert".
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09.09.2004
Pressemeldung
Sächsisches Staatsministerium für Kultus