"Die hohen Zugangshürden für junge Menschen, die ein Medizinstudium beginnen wollen, müssen auf den Prüfstand", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute in Dresden. Es sei ein Irrglaube, dass nur ein Einser-Abiturient auch ein guter Arzt werde. "Wenn lediglich 50 Prozent unserer Medizinstudium-Absolventen heute auch tatsächlich als Arzt arbeiten wollen, muss die Frage erlaubt sein, ob es wirklich noch zeitgemäß ist, allein den Notendurchschnitt entscheiden zu lassen. Wäre es nicht viel richtiger zu fragen, ob ein Abiturient zum Beispiel Talent, ausreichend Idealismus oder gegebenenfalls eine einschlägige Vorbildung für einen solchen schwierigen Beruf mitbringt?", so die Ministerin.
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19.01.2009
Pressemeldung
Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus