Damit weniger Schüler durch den "Rost" fallen

Die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern an Bayerns Volksschulen kann aufgrund der Beschlüsse der CSU-Landtagsfraktion und der Staatsregierung nun ausgebaut werden. Dies unterstrich Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider nach Abschluss der Beratungen. "Die individuelle Förderung von jungen Menschen ist mir ein zentrales Anliegen", so der Minister.

13.01.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Ministerium wird im kommenden Schuljahr die Zuweisung von Lehrerstunden pro Schüler an die Volksschulen nicht nur auf dem heutigen Stand halten können. Vielmehr werden eine deutliche Anzahl von zusätzlichen Stellen zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt. Mit ihrer Hilfe soll die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die die Volksschule ohne Abschluss verlassen, deutlich gesenkt und die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund verbessert werden.

Allein derzeit stehen 3300 Lehrerstellen an Volksschulen ausschließlich zur individuellen Förderung zur Verfügung - bei insgesamt 42.000 Planstellen für die Volksschulen, d.s. rund acht Prozent der Planstellen.

Die durchschnittliche Klassenstärke an den einzelnen Schularten beträgt im Schuljahr 2005/2006 an Grundschulen (23,24), Hauptschulen (21,76), Realschulen (28,8) und Gymnasien (28,04).


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