Frühe Fremdsprachen: Englisch ist No. 1 in den Grundschulen

Die Experimentierphase ist vorbei, die Ziele sind klar und der Sieger steht fest: Fast alle Grundschüler lernen eine Fremdsprache, geregelt und verbindlich - und meist ist es die Muttersprache der Queen. Dies ergibt sich aus einer aktuellen Übersicht des VdS Bildungsmedien e.V., die neben den Gemeinsamkeiten aber auch diverse Unterschiedlichkeiten im Sprachenunterricht der Grundschulen feststellt.

23.06.2005 Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.
  • © VdS

Die Schulbuch- und Bildungsverlage sind seit geraumer Zeit sehr aktiv in der Lehrerqualifikation und Fachberatung auch für dieses Unterrichtssegment; sie haben zudem qualitativ hochwertige Medien - vom Schulbuch bis zum Portfolio - entwickelt, mit dem Lehren & Lernen ohne "Korsettstangen" möglich ist. Der komplette Bericht mit verschiedenen Materialien, darunter eine Synopse über den Stand der Dinge zwischen Flensburg und Berchtes-gaden und Literaturlisten für den Englisch- und Französischunterricht, ist unter www.vds-bildungsmedien.de/html/vds.htm ("Englisch ist No. 1 in den Grundschulen) veröffentlicht.

Erwartungsgemäß setzte sich seit 2003, als das Lernen fremder Sprachen in der Primarstufe der meisten Länder Pflichtprogramm wurde, Englisch durch: In 15 Bundesländern beginnt man jetzt mit "Good Morning", im Saarland und in Teilen Baden-Württembergs mit "Bonjour".

Weitgehender Konsens besteht momentan auch darin, mit einer neuen Sprache ab Klasse 3 zu beginnen - in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz steigen die Grundschüler allerdings schon in Klasse 1 in andere Sprachwelten ein. Und ebenso liegen jetzt überall verbindliche Lehrpläne vor, die sagen, was zu welchem Zweck gelernt werden soll.

Die entscheidenden Divergenzen zwischen den Ländern liegen in der Grundkonzeption: Welchen Stellenwert hat der Sprachenunterricht? Wie gehen die weiterführenden Schulen damit um? Und so geht man einerseits davon aus, dass in der Sekundarstufe I systematisch auf dem Grundschulunterricht "aufgesetzt" werden soll; in anderen Fällen wird eine gegenteilige Auffassung vertreten. Folgerichtig gibt es auch auf die Frage "Noten?" die geteilte Antwort: "Ja" und "Nein".

Wesentlich für den Erfolg des Sprachenlernens ist die Neuausrichtung der Lehrerausbildung wie eine solide Fortbildung der Pädagogen. Für die Lehrerqualifikation bieten die Bildungsverlage vermehrt Seminare und Workshops an und zwar in allen Regionen. Da die fremden Sprachen im "Medienmix" gelehrt werden sollen, haben die Verlage auch zahlreiche gedruckte und digitale wie AV-Medien entwickelt, mit denen situationsbezogen gelernt werden kann - und zwar mit allen Sinnen.

Ansprechpartner

Verband Bildungsmedien e. V.
Dr. Dagny Ladé
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zeppelinallee 33
60325 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 98 66 97 6 - 14
Fax: +49 69 98 66 97 6 - 20
E-Mail: lade@bildungsmedien.de
Web: www.bildungsmedien.de


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