Innovative Hauptstädter
13 Nachwuchswissenschaftler mit 8 Projekten werden Berlin beim 40. Bundesfinale von Jugend forscht vertreten. Sie überzeugten die Jury beim heutigen Landeswettbewerb, der vom Patenunternehmen Siemens AG ausgerichtet wurde. Insgesamt traten in der Bundeshauptstadt 84 junge Forscher mit 43 Arbeiten an. Die innovativen Arbeiten aus Berlin beweisen, dass der Wettbewerb Jugend forscht ein Abbild der modernen Wissenschaften geworden ist.
06.04.2005 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Mit dem Landessieg im Fachgebiet Mathematik/Informatik wurde das Projekt "Rekonstruktion von 3D-Objekten aus Videofilmen" ausgezeichnet. Thomas Bünger (16) und Tobias Grelle (17) von der Heinrich-Hertz-Oberschule entwickelten ein digitales Verfahren, mit dem sich Sequenzen aus Filmen dreidimensional darstellen lassen. Nützlich wäre ein Einsatz dieser Methode in der Medizintechnik etwa in der Endoskopie.
Ebenfalls von der Heinrich-Hertz-Oberschule kommt der Techniksieger. In der Stadt des Flugpioniers Otto Lilienthal präsentierte Robert Greif (17) seine neuartige "Konstruktion eines Prototyps zur flexiblen Flügelprofilanpassung": Je nach Flugsituation lassen sich durch eine im Innern liegende Vorrichtung Dicke und Wölbung einer Tragfläche verändern und so Auftrieb und Luftwiderstand flexibel gestalten.
Den Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit gewann Matthias Kupferschmidt (14) von der Humboldt-Oberschule. Sein "Elektronischer Vertretungsplan" informiert Schüler schneller über aktuelle Änderungen im Stundenplan. Die "Herstellung von Rostbratwürstchen aus Hanf-Tofu" zeichnete die Jury mit dem Landessieg im Fachgebiet Arbeitswelt aus. Angelique Breuer (17) von der Emil-Fischer-Schule überzeugte mit diesem cholesterinfreien Produkt aus hochwertigen und unbehandelten Rohstoffen.
Weitere Landessieger sind: Niko Hübner-Kosney (21) und Arvid Heise (20), die in Biologie ein "Gehirnwellentraining mit selbstgebautem EEG" präsentierten. Dana Ehlert (20) von der Lise-Meitner-Schule mit dem Projekt "Ein für den Unterricht geeigneter, robuster Holografieaufbau" sowie Max Hoffmann (20) und Tina Sabel (19) mit der Arbeit "Interferometrische Bestimmung von Brechungsindizes" im Fachgebiet Physik.
Das 40. Bundesfinale von Jugend forscht findet vom 26. bis 29. Mai 2005 in Dortmund statt. Ausrichter des Jubiläumswettbewerbs sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Alles Wissenswerte sowie viele download-fähige Fotos aus vier Jahrzehnten Jugend forscht finden Sie unter www.jugend-forscht.org.
Kontaktadresse:
Stiftung Jugend forscht e.V.
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 / 374709 - 0
Fax : 040 / 374709 - 99
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