Internet-ABC gibt Tipps zum Schulstart

Immer mehr Schülerinnen und Schüler suchen Hilfe im World Wide Web, wenn es darum geht, Referate vorzubereiten, Hausaufgaben zu lösen oder für Aufsätze zu recherchieren. Doch seit einiger Zeit versuchen nicht minder clevere Geschäftemacher, den Wissensdurst der Kinder und Jugendlichen auszunutzen: Einige Anbieter von Online-Schülerhilfen setzen die Installation einer kostenpflichtigen Zugangssoftware ("Dialer") voraus und verlangen so bis zu 30 Euro pro Aufruf der Seite. Zwar sind die Kosten gemäß der aktuellen Gesetzgebung in den AGBs aufgeführt - diese werden jedoch häufig so gut versteckt, dass die hohen Einwahlgebühren nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind.

03.09.2004 Pressemeldung Internet-ABC c/o Geschäftsstelle Landesanstalt für Medien NRW

"Wir empfehlen Eltern, gründlich darauf zu achten, welche Hausaufgabenhilfen ihre Kinder im Internet nutzen, um Kostenfallen zu umgehen", rät Mechthild Appelhoff, Vorsitzende des Vereins Internet-ABC e. V. "Etablierte Kinderportale können hier weiterhelfen."

Eine Übersicht empfehlenswerter Seiten finden Eltern und Pädagogen pünktlich zum neuen Schuljahr unter www.internet-abc.de. Damit der Schreck nicht mit der nächsten Telefonrechnung kommt, gibt es im "Reiseführer durchs Netz - Hausaufgabenhilfe" Links zu garantiert kostenlosen Angeboten und Informationen zum Schutz vor Dialer-Programmen.

Kinder finden im "Schulfachnavigator" des Internet-ABC jugendgerechte Angebote zur Internet-Recherche, die die Neugier anregen und Lust auf mehr Wissen machen. Denn das eigenständige Erarbeiten eines Themas ist für junge Forscher allemal sinnvoller als das bloße Kopieren einer Vorlage im Netz - auch wenn sie kostenlos ist.

Das Internet-ABC will als zentraler Ratgeber im Netz Kindern, Eltern und Pädagogen konkrete Hilfestellung und Hinweise zum sicheren und kompetenten Umgang mit dem Internet geben.

Herausgeber des Webportals ist der Verein Internet-ABC e. V. Zentrales Ziel des Vereins ist es, Kinder und Erwachsene beim Erwerb und der Vermittlung von Internetkompetenz zu unterstützen. Dem Verein gehören die Landesmedienanstalten der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen an.

Vorstand:

Vorsitzende: Mechthild Appelhoff, Landesanstalt für Medien NRW (LfM)
Stellv. Vorsitzende: Sandra Bischoff, Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen)
Dr. Dietmar Füger, Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
Peter Behrens, Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz (LPR)
Walter Demski, Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA)
Albrecht Kutteroff, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)
Verena Weigand, Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Kontakt:

Mechthild Appelhoff, c/o Geschäftsstelle Landesanstalt für Medien NRW,
Zollhof 2, D-40221 Düsseldorf,
Telefon: 0211/77007-172 oder 02365/9404-34 (Projektleitung),
Mail:
Projektleitung:

Dr. Barbara Gehrke
ecmc Europäisches Zentrum für Medienkompetenz GmbH
Bergstr. 8, 45770 Marl
Telefon: 02365 9404-33
Mail:


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