Kultusminister Olbertz übergibt Zuwendungsbescheid über 548.550 Euro an die Grundschule Meinsdorf

Am 12. Dezember 2005 um 13.30 Uhr hat Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz der Grundschule Meinsdorf in Roßlau-Meinsdorf einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 548.550 Euro aus dem Ganztagsschulprogramm des Bundes (IZBB) überbracht. Mit dem Geld sollen unter anderem das Dach, die Fassade, die Fenster, die Außentreppen und -türen, die Einfahrt zur Schule sowie der Zaun erneuert werden. Daneben soll die Heizung saniert, das Schulmuseum ausgebaut und der Spielplatz umgestaltet werden.

12.12.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Wie Minister Olbertz betonte, liegt ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts der Grundschule Meinsdorf in der Stärkung des kreativen Lernens in verschiedenen künstlerischen und musischen Zirkeln. So gibt es einen Zeichenzirkel, Keyboard- und Gitarrenunterricht, Anleitung im Werken und Gestalten und eine Laienspielgruppe. Ein besonderes Anliegen gilt der Integration von körperbehinderten Schülerinnen und Schülern und einer gezielten Hilfe für Schüler mit ADS-Syndrom. Ein weiterer Akzent liegt auf der Umwelterziehung. Die Schule unterhält einen ökologischen Schulgarten, einen historischen Kräutergarten und ein Insektenhotel. Die Grundschule Meinsdorf ist eine ausgesprochen sportbegeisterte Schule. So gibt es ein 14-tägiges Schwimmlager, einen schuleigenen Bolzplatz und gezielten Sportförderunterricht. Die Schule, der Hort und das Schulmuseum dienen als Begegnungsstätte zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit der Gemeinde, der Kirche, den Vereinen und den Eltern.

Die Ganztagsgrundschule bietet 70 Ganztagsplätze. Sie öffnet um 6.00 Uhr mit einem Frühhort und endet um 17.30 Uhr. Angeboten werden neben dem eigentlichen Schulunterricht Aktivpausen, Entspannungsphasen, Hausaufgabenbetreuung und am Nachmittag Arbeitsgemeinschaften sowie Freizeitangebote in Kooperation mit der Musikschule und ortsansässigen Vereinen.

Zu Ihrer Information:

Sachsen-Anhalt hat sich im Unterschied zu anderen Ländern für ein wettbewerbliches Verfahrens nach landesweiten Maßstäben und mit einheitlichem Antragstermin bis zum 31.01.2004 entschieden. Dazu wurden vom Land Förderschwerpunkte und -voraussetzungen formuliert. Ziel der Umsetzung des Investitionsprogramms des Bundes "Zukunft Bildung und Betreuung" war von vorn herein nicht die Förderung möglichst vieler Projekte unter Inkaufnahme pädagogischer Beliebigkeit, sondern die Realisierung qualitativ hochwertiger pädagogischer Konzepte zur Ganztagsbetreuung mit Referenzcharakter für das Land. Zugleich wurden die Prioritätensetzungen der Schulträger berücksichtigt. Die Liste der geförderten Schulen umfasst insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Wegen der besonderen Ansprüche des Landeskonzepts zur Umsetzung des Investitionsprogramms hat ein Großteil der beabsichtigten Bauprojekte einen erheblichen Wertumfang. Förderhöhen von über einer Million Euro pro Projekt sind der Regelfall. Die verfügbaren Bundesmittel (126 Mio. Euro) werden vollständig gebunden.


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