Kultusministerium weist BLLV-Kritik bezüglich Förderung ausländischer Schüler zurück

Das Kultusministerium weist die Kritik des BLLV zur Förderung ausländischer Schüler an bayerischen Schulen zurück. Bereits die letzte PISA-Studie hat Bayern bei der Integration von Kindern aus Migrantenfamilien gute Ergebnisse bescheinigt.

06.12.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Inzwischen wurden die Angebote etwa bei der sprachlichen Förderung von ausländischen Schülern mit Sprachdefiziten noch einmal nachhaltig ausgebaut. Die Zahl der Sprachlernklassen hat sich vom letzten Schuljahr zu diesem Schuljahr um ein Drittel erhöht. Das Angebot an Vorkursen wurde innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. 2004 gab es 336 Vorkurse für 2800 Kinder. In Zukunft wird der Besuch der Vorkurse zur Pflicht für Kinder mit Sprachdezifiten und ihr Stundenumfang vervierfacht werden.

Die Forderung des Elternverbands nach einer Gemeinschaftsschule erscheint nicht zielführend. Schon PISA 2000 hat belegt, dass Länder mit einem differenzierten Schulsystem deutschlandweit zu den besten Ergebnissen kamen. Statt nun erneut auf eine wenig sinnvolle Schulstrukturdebatte zu führen, müssen alle Anstrengungen auf die Verbesserung der Qualität des Unterrichts gelegt werden. Bayern hat mit dem Prozess der Inneren Schulentwicklung hier in den letzten Jahren vorbildliche Leistungen erbracht.


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