Partnerprovinz Shandong (Volksrepublik China)

Zum Auftakt seines fünftägigen Bayernbesuches hat der Vizegouverneur und Bildungsminister der bayerischen Partnerprovinz Shandong (Volksrepublik China), Wang Junmin, am Montag in München ein Gespräch mit Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel geführt.

30.05.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Inhalt des Gesprächs war vor allem die weitere Ausgestaltung und Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der Provinz Shandong. Neben der Universität Bayreuth, die einen Schwerpunkt der Reise von Vizegouverneur WANG bildet, wird dieser auch die Universität Passau besuchen, um sich dort am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik über das Thema "E-learning" zu informieren.

Im Zentrum der Wissenschaftsbeziehungen zwischen Bayern und Shandong steht vor allem eine Wissenschaftskooperation der Universität Bayreuth mit der Universität Qingdao im Fachbereich der "Interkulturellen Germanistik". Derzeit halten sich auf Einladung von Minister Goppel sechs chinesische Studentinnen der Universität Qingdao aus dem Bachelor-Studiengang "Interkulturelle Germanistik" für ein halbes Jahr an der Universität Bayreuth auf. Besonders beeindruckt sei die bayerische Seite von der hohen Sprachkompetenz der jungen Chinesinnen, so Goppel. Die Abteilung für "Interkulturelle Germanistik" an der Universität Qingdao, die mittlerweile auch in der chinesischen Fachwelt eine hohe Akzeptanz und Bekanntheit erreicht hat, bietet seit vergangenem Herbst auch einen auf den Bachelor-Studiengang aufbauenden Master-Studiengang an. Hierbei handelt es sich um ein Pilotprojekt in China, das von der chinesischen Regierung in Rekordzeit genehmigt worden ist. Der neue Master-Studiengang beinhaltet im Nebenfach eine wirtschaftswissenschaftliche und juristische Ausbildung. "Die Absolventen dieses Studiengangs sind die besten Botschafter für Bayern in China und auf dem chinesischen Markt", sagte Goppel.


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