Rechtschreibreform: Schluss mit der Hysterie

"Die derzeitige hysterische Debatte um die Rechtschreibreform ist ein eher erschreckendes Zeugnis dafür, dass der langjährige Diskussionsprozess über sinnvolle Änderungen der deutschen Rechtschreibung nicht ernst genommen worden ist", kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger die aktuelle Auseinandersetzung.

06.08.2004 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

"Die Erfahrungen in den deutschen Schulen liefern keine Belege dafür, dass die Reform 'total gescheitert' ist." Eckinger widerspricht in diesem Punkt ausdrücklich jenen Ministerpräsidenten, die für eine komplette Rücknahme der Rechtschreibreform derzeit mobil machen. "Den Untergang des Abendlandes zu beschwören, weil an der Rechtschreibung gerüttelt wurde, ist blamabel. Es entsteht der Eindruck, dass mit diesem Getöse von der Konzeptionslosigkeit in der deutschen Politik abgelenkt werden soll - und das auf dem Rücken von Schülern und Lehrern." Der VBE-Bundesvorsitzende betont: "Der VBE lehnt eine totale Rücknahme der Rechtschreibreform ab."


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