Umfrage zeigt: Achtjähriges Gymnasium ist gut gestartet

Das achtjährige Gymnasium ist gut gestartet. Das zeigen die Ergebnisse der Umfrage, die das Kultusministerium zum Schuljahresbeginn an allen staatlichen Gymnasien durchgeführt hat. Die Ergebnisse wurden in dieser Woche den Schulen zugeleitet und sind nun auch im Internet abrufbar: [ww.km.bayern.de](http://www.km.bayern.de/imperia/md/content/pdf/aktuelles/umfrage\_g8.pdf)

28.10.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Nach den Auskünften der Schulen ist der Pflichtunterricht in allen Jahrgangsstufen des Gymnasiums wie auch im Vorjahr zu 99 Prozent abgedeckt. Auch in Fächern wie Latein oder Mathematik, in denen die Lehrerversorgung eher knapp war, konnte der Unterricht fast vollständig erteilt werden. Die Intensivierungsstunden wurden fast vollständig eingerichtet und finden in geteilten Gruppen statt. Auf eine Teilung wurde in der Regel nur bei kleinen Klassen oder in Fremdsprachengruppen mit ohnehin geringer Schülerzahl verzichtet. Der Nachmittagsunterricht beschränkt sich im achtjährigen Gymnasium in der Jgst. 5 an 90 Prozent der Schulen auf maximal einen Tag; in der Jgst. 6 wird an 45 Prozent der Schulen der Nachmittagsunterricht auf einen Tag konzentriert, an 40 Prozent ist der Nachmittagsunterricht auf zwei Tage verteilt. An 80 Prozent der Schulen ist für eine Mittagsverpflegung gesorgt. Ca. 85 Prozent der Schulen planen weitere Investitionen, um Mittagsverpflegung und Raumangebote auszubauen. Einbußen gab es beim Wahlunterricht, der durchschnittlich um 5 Stunden pro Schule gekürzt werden musste.

Der gute Start des achtjährigen Gymnasiums zeigt, dass Schulen und Lehrkräfte die großen organisatorischen Herausforderungen, die die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium mit sich gebracht hat, mit großem Einsatz und Engagement in Angriff genommen haben. Sie haben sich damit ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt.

Weitere Informationen finden sich auf der oben angegebenen Internetseite.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden