Umsetzung des Ganztagsschulprogrammes des Bundes läuft in Sachsen-Anhalt planmäßig

Die Prioritätenliste des Landes Sachsen-Anhalt in Umsetzung des Ganztagsschulprogrammes des Bundes enthält insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten. Sachsen-Anhalt hatte sich im Unterschied zu anderen Ländern entschieden, die verfügbaren Mittel in einem für alle einheitlichen Verfahren vollständig zu binden. Ziel war von vornherein, nicht möglichst viele, sondern - unter vielen guten - die besten pädagogischen Konzepte zur Ganztagsbetreuung zu fördern. Bedeutsam bei der Auswahl waren außerdem die Prioritäten der Schulträger.

23.03.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Zur Zeit erarbeiten die Schulträger prüffähige Bauunterlagen und Konzepte zur Gesamtfinanzierung ihrer Projekte. Das Landesverwaltungsamt unterstützt sie dabei durch zahlreiche Beratungsgespräche. Dazu Kultusminister Olbertz: "Aufgrund unseres qualitätsbetonten Ansatzes hat ein Großteil der beabsichtigten Bauprojekte ein erhebliches Volumen. Förderhöhen von über einer Million Euro sind der Regelfall. Bei so großen Maßnahmen müssen die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten sowie die erforderlichen Prüfungen mit größtmöglicher Sorgfalt geschehen. In dieser Phase wird der Grundstein für den Erfolg der Investitionen gelegt. Das Kultusministerium steht deshalb gemeinsam mit dem Landesverwaltungsamt den Planungsträgern mit Rat und Tat zur Seite."

Nach jetzigem Planungsstand ist für 2005 ein Mittelabfluss von 20-30 Mio. Euro zu erwarten. Bisher wurden drei Zuwendungsbescheide erteilt. Der Landkreis Quedlinburg erhielt für den Ausbau der Sekundarschule Thale Nord einen Betrag von 68.400 Euro. 2.633.500 Euro flossen in den Landkreis Jerichower Land für die Grundschule Albert-Einstein in Burg. 221.498 Euro gingen an die Stadt Halle zum Ausbau der Grundschule der Ersten Kreativitätsschule.

Für weitere 35 Projekte befinden sich die Bauunterlagen im Landesverwaltungsamt zur Prüfung. Für die noch offenen 21 Projekte werden derzeit durch die Antragsteller die Planungsunterlagen erstellt.


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