Wettbewerbe - jeder kann sein Können beweisen

Ob eine literarische Rezension, die ersten selbstverfassten Geschichten oder eine besonders ausgefallene Wortschöpfung, ob Schüler, Lehrer oder Journalist – Klett bietet allen, die sprachlich innovativ sind, die Möglichkeit, sich an einem Wettbewerb zu beteiligen. Wettbewerbe wollen nicht nur die Besten herausfiltern; sie geben der Arbeit und der Phantasie wieder einen Kick und erhöhen die Motivation. Mittlerweile bietet Klett eine große Bandbreite von Wettbewerben verschiedenster Art an. "ComPrix! Der Kanada-Literaturpreis von Klett", "Preis junge Kritiker", "Stuttgarter Preis" für innovative Lehrer oder "PONS PONS" für ausgefallene journalistische Neologismen bilden nur den Kern des Klett-Engagements.

05.04.2004 Pressemeldung Ernst Klett Verlag GmbH

ComPrix! Der Kanada-Literaturpreis von Klett

Sie sind zu zweit, sie wohnen auf verschiedenen Kontinenten und schreiben dennoch am selben Text. Die Rede ist nicht von Arbeitnehmern in einem internationalem Unternehmen, sondern von Schülerinnen und Schülern, die am "ComPrix! Der Kanada-Literaturpreis von Klett" teilnehmen. Er wird 2004 zum ersten Mal ausgeschrieben. Die Initiatoren, der Ernst Klett Verlag und die Botschaft von Kanada, wollen mit diesem Wettbewerb die Fremdsprachen Englisch und Französisch fördern und zum interkulturellen Austausch anregen. Mit der zentralen Fragestellung: "Was ist das Besondere an kanadischer Literatur?" will der Wettbewerb das Interesse für diese bei uns weitgehend unbekannte Literatur wecken. Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13 sollen im Team mit je einem kanadischen Teilnehmer eine Beitrag zu diesem Thema erarbeiten. Dieser Wettbewerb fordert nicht nur die Englischkenntnisse der Schülerinnen und Schüler, sondern motiviert sie auch zum Umgang mit den neuen Medien: Die Absprache funktioniert per E-Mail und Recherchen im Internet sind nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Das Finalistenteam gewinnt jeweils einen Flug zur Familie des Teampartners.

Initiator: Ernst Klett Verlag
Teilnehmer: findet 2004 zum ersten Mal statt
Einsendeschluss: 30.06.2004
Preise: 2 Flüge nach Kanada und Buchpreise
Internet: www.comprix.de

Der Drachen-Oscar

Nicht nur Menschen erleben Abenteuer, sondern auch kleine Drachen, insbesondere die kleinen Lerndrachen von Klett LernTraining. Ob auf dem Bauernhof, im Weltall oder im Zirkus – beim "Drachen-Oscar" können die Kleinen in ihrer Phantasie versinken. Für Grundschülerinnen und -schüler ist es aber mindestens ebenso wichtig zu lernen, wie sie ihre Ideen strukturiert mitteilen. Klett LernTraining hat im vergangenen Jahr bereits zum fünften Mal den "Drachen-Oscar" ausgeschrieben. Dabei sind Phantasie, Pfiffigkeit und Ausdruck gefordert. Für den letzten Wettbewerb wurden über 250 spannende Drachen-Erlebnisse zugesandt . Bertold Marohl, Redaktionsleiter von Klett LernTraining, sagte letztes Jahr: "In diesen ,Nach-Pisa-Zeiten`, in denen viel über Lese- und Schreibförderung gerade für Vor- und Grundschüler geredet wird, freuen wir uns über das große Interesse und die qualitativ hochwertigen Geschichten, die wir bekommen."

Initiator: Klett LernTraining
Teilnehmer: ca.250 Teilnehmer
Einsendeschluss: 15.12. 2004v Preise:Autorenvertrag, Büchergutschein (100 Euro)

Preis junge Kritiker

Nicht nur das Internet, auch die Business Class im Flugzeug ist eine moralfreie Zone – mit diesem Hinweis beginnt Simon Hassler seine Rezension und fesselt seinen Leser sofort. Wenn der eigene Text zudem von Sigrid Löffler auf der Frankfurter Buchmesse als beste Literaturrezension ausgewählt wird, dann ist das schon ein erhebendes Gefühl. Simon Hassler aus Weingarten durfte letztes Jahr dieses Gefühl erleben, denn er nahm am Wettbewerb "Preis junge Kritiker" teil und siegte. Seit vier Jahren feiert der vom Ernst Klett Verlag initiierte Wettbewerb mit großer Beteiligung die Besten der Literaturkritik unter den Schülerinnen und Schülern. Das Mindestalter liegt bei fünfzehn Jahren. Klett will Schüler an eine für sie neue Form der Auseinandersetzung mit Literatur heranführen, die vor allem Leseverstehen erfordert. Sigrid Löffler, die Vorsitzende der Jury des Preises junge Kritiker ist auch 2004 wieder neugierig auf die Einsendungen der kritischen Schülerinnen und Schüler: "Es ist jedes Jahr wieder spannend zu sehen, wie viele originelle Rezensionen uns zugehen. Die Jugendlichen lesen eigensinnig und neugierig, und es ist bewundernswert, wie viel Mühe sie sich neben ihrem Schulalltag mit der für sie ungewohnten Textsorte Buchrezension geben. Wir sind begeistert, auf welche Resonanz wir mit dem Wettbewerb stoßen!" Initiatior: Ernst Klett Verlag
Teilnehmer: ca.1000 Teilnehmer (ab 15 Jahren)
Einsendeschluss: 31.07.2004
Preise: 3500 Euro und Buchpreise
Internet: www.junge-kritiker.de

PONS PONS

Dieser Preis belohnt Phantasie und Kreativität: "Kahnsinn", "Die Bohlenbrooks" – schon mal gehört? Das ist gut möglich, denn Journalisten gehen oft kreativ und unkonventionell mit Sprache um. Solche geistreichen Neuschöpfungen wie "Kahnsinn" werden jedoch meist nicht von der Allgemeinheit aufgegriffen. Deshalb hat PONS im Jahr 2000 den PONS PONS-Medienpreis ins Leben gerufen. Er zeichnet sprachgewandte Journalisten aus Print, TV, Hörfunk und Internet aus, die mit Begriffen wie "Espressionismus" die aktuelle Atmosphäre treffend beschreiben, und honoriert damit deren Arbeit. Mit der Wortschöpfung "Espressionismus" gewann beispielsweise Tobias Schönpflug (Zeitschrift Maxim) als einer von sieben Preisträgern den PONS PONS 2003. Das Wort beschreibt die neue Espresso-Kultur und das demonstrative Latte-Macchiato-To-Go Trinken in urbanen Zentren.
Der undotierte Medienpreis hat einen ideellen Wert für die Preisträger und den Veranstalter: Er will "zur Reflexion über Sprache anregen und den kreativen Umgang mit ihr in den Medien honorieren", erläutert Philipp Haußmann, der bei Klett zuständige Geschäftsführer für PONS. Ein Teil der potentiellen PONS PONS- Wörter wird von den Journalisten selbst eingereicht, außerdem recherchiert ein Team von PONS zusätzlich noch kreative Wortschöpfungen in den Medien. Eine Jury, die unter anderem aus ehemaligen Preisträgern besteht, wählt dann die PONS PONS-Wörter des Jahres aus. Initiator: PONS Einsendeschluss: 15.12.2004

Schule macht Zukunft

"Raus aus den Klassenzimmern – rein in die Unternehmen!" Unter diesem Motto setzt sich das Magazin "Focus" seit 1996 mit dem Wettbewerb "Schule macht Zukunft" das Ziel, den Dialog zwischen Schule, Wirtschaft und Technologie zu fördern. Beide Unternehmen wollen die Schülerinnen und Schüler für High Tech Entwicklungen sensibilisieren und ihr Interesse für die Arbeitswelt stärken. Zudem sollen mit dem Wettbewerb, zu dessen Trägerkreis auch Klett gehört, junge Menschen verstärkt auf die Jobs der Zukunft vorbereitet werden. Die Jury beurteilt neben theoretischer Aufarbeitung eines Jobprofils auch den Praxisbezug des Projekts. Es bedeutet für die Schülerinnen und Schüler aber nicht nur Arbeit, es macht auch sehr viel Spaß, wie Annika Röben vom Gymnasium Horn in Bremen letztes Jahr nach Überreichung des zweiten Preises sagte "Man arbeitet sehr viel intensiver und mit mehr Motivation als im normalen Unterricht."
Zwei Grundvoraussetzungen müssen für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb gegeben sein: Teamfähigkeit und eigenständiges Handeln. Jährlich nehmen etwa 1500 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 teil.

Initiator: Focus
Teilnehmer: ca. 1500 Teilnehmer (Klassen 9-13)
Einsendeschluss: 15.05.2004
Preise: Reisen im Wert von ca. 35.000 Euro
Internet: www.focus.de/schuelerwettbewerb

Stuttgarter Preis

"Wohnen – damals, heute und morgen", "Etranger en France – et en Allemagne". Pädagogen, denen praxisnahe Themen nicht fremd sind und die bei ihrer Stoffvermittlung auf innovative Unterrichtsmethoden setzen, sind für den Stuttgarter Preis prädestiniert. Der Ernst Klett Verlag stiftet im Jahr 2004 zum 14. Mal den mit 3000 Euro dotierten Preis zur Förderung neuer Unterrichtsmethoden. Die Entwicklung der Schlüssel-qualifikationen "Eigenverantwortung" und "Selbstständigkeit" spielen für den Bildungsauftrag eine wichtige Rolle, und so sollen in diesem Jahr Projekte für den Fremdsprachenunterricht ausgezeichnet werden, und zwar solche, bei denen das Konzept der Lernerautonomie im Vordergrund steht.

Der Stuttgarter Preis spricht alle zwei Jahre Lehrerinnen und Lehrer für den Fremdsprachenunterricht an und stellt speziell für diese Fächer Themen. So wurde etwa im Jahr 2000 unter dem Motto "Früher lernen – leichter lernen" zu Fremdsprachenprojekten an der Grundschule aufgerufen. Zudem stehen immer wieder andere Themenbereiche wie Musik oder Politik im Zentrum. Freiarbeit, Projektarbeit oder fächerübergreifender Unterricht, der vernetztes Denken trainiert – diese Begriffe sind heute keine Fremdwörter mehr für Lehrer und Schulen. Dies will der Stuttgarter Preis prämieren und weiter ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Inititator: Ernst Klett Verlag
Teilnehmer: ca. 20 Schulen
Einsendeschluss: 15.03.2004
Preise: 3000 Euro

Ansprechpartner

Ernst Klett Verlag GmbH
Anja Vrachliotis
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
Telefon: +49 711 6672-1166
Fax: +49 711 6672-2010
E-Mail: pr@klett.de
Web: www.klett.de/


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden