Thüringen

Beitragsfreies Kita-Jahr kommt – Klaubert: „Eltern haben Entlastung verdient.“

Die rot-rot-grüne Koalition hat sich auf den Start des beitragsfreien Kita-Jahres im Jahr 2018 und auf ein Maßnahmenpaket zur Angebotsverbesserung in den Kindergärten verständigt.

19.12.2016 Thüringen Pressemeldung Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
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Damit werden 2018 bis 2020 insgesamt 103,5 Millionen Euro aus Landesmitteln zusätzlich in die frühkindliche Bildung investiert.
 
Bildungsministerin Birgit Klaubert betont: „Das beitragsfreie Kita-Jahr kommt. Gleichzeitig gibt es ein Maßnahmenbündel zur Verbesserung des Kita-Angebots. Bis 2020 geben wir über 100 Millionen Euro zusätzlich für unsere Kindergärten aus. Damit stärken wir die vorschulische Bildung deutlich.“
 
Mit der Einführung des beitragsfreien Kita-Jahres werden Eltern pro Kind um durchschnittlich 1.440 Euro entlastet. Dazu Birgit Klaubert „Alle Eltern und gerade auch Durchschnittsverdiener haben diese Entlastung verdient. Knapp 1.500 Euro sind für einen Normalverdienerhaushalt eine Menge Geld.“

18.000 Kinder und ihre Eltern werden vom gebührenfreien Kita-Jahr profitieren. Die voraussichtlichen Mehrkosten für den Landeshaushalt liegen bei jährlich rund 29 Millionen Euro, alleine bis 2020 sind das 87 Millionen.
 
Parallel zum beitragsfreien Kita-Jahr wird es ein Maßnahmenpaket zur weiteren Verbesserung des Kita-Angebots geben. Dazu zählt zunächst die Unterstützung des Einsatzes von multi-professionellen Teams über einen Zeitraum von drei Jahren im Volumen von 12 Millionen Euro für 2018 bis 2020. Damit sollen insbesondere Kindergärten in sozialräumlichen Bedarfsgebieten gestärkt werden.

Ebenfalls über einen Zeitraum von drei Jahren wird das Programm zum Ausbau von Kindergärten zu Eltern-Kind-Zentren erweitert. Dafür plant die Landesregierung insgesamt 4,5 Millionen Euro bis 2020 ein.
 
„Wie versprochen, gibt es jetzt Klarheit über das beitragsfreie Kita-Jahr und weitere Investitionen in unsere Kindergärten. Mit dem Gesamtpaket reagieren wir auf die konkreten Bedarfe: Eltern werden entlastet und die Einrichtungen gestärkt, die besondere Herausforderungen bewältigen,“ so Klaubert abschließend.


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