Personalschlüssel

Bessere Kitas für alle! Für mehr Zeit und Personal in unseren Kitas

Arbeitsverdichtung, schlechter Personal- und Betreuungsschlüssel, zu wenig Zeit für pädagogische Arbeit, die Zeit für Kooperation im Team und mit anderen Partnern reicht nicht – das sind die täglichen Sorgen von pädagogischen Fachkräften (ErzieherInnen) in den Kitas.

25.05.2016 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung GEW Mecklenburg-Vorpommern
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Die gute Qualität von frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung wird derzeit auf dem Rücken der Erzieher*innen ausgetragen – und sie tragen dies. Nur durch deren hohes Engagement kann der Erfolg für die Entwicklung eines einzelnen Kindes erreicht werden.

An dieser Belastung muss sich dringend etwas ändern. "Das Finanzierungssystem muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Wir brauchen einen besseren Personalschlüssel, damit die Vorgaben des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG MV) umgesetzt werden können", sagt Annett Lindner, die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW MV).

Die GEW MV fordert mit der heutigen Demonstration die Politikerinnen und Politiker der Hansestadt Rostock auf, sich in der Bürgerschaft, der Stadtverwaltung, dem Landtag, der Landesregierung und im Bundestag für bessere Bedingungen in den Kitas einzusetzen. "Mit unserem Engagement wollen wir ganz konkret eine Verbesserung des Personalschlüssels in den Kitas und Horten in der Hansestadt Rostock erreichen", erläutert die Gewerkschafterin und weist darauf hin, dass hierfür die Bürgerschaft selbst verantwortlich ist. Anders als häufig angenommen, sind Personalschlüssel und die Anzahl der Kinder pro Fachkraft (Fachkraft-Kind-Relation/Betreuungsschlüssel) zwei verschiedene Rechengrößen. Der Personalschlüssel stellt die ausreichende Finanzierung einer Kita sicher und wird durch die Bürgerschaft festgelegt. Gleichzeitig fordern die Demonstranten die Rostocker Bürgerschaft auf, sich für eine Senkung und Deckelung der Elternbeiträge und Anteile der Wohnsitzgemeinde in der Landespolitik einzusetzen.


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